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Erstellt:

26.09.03

 

Update:

23.04.05


 

   Logbuch Star Trek: Raumschiff Enterprise Staffel 1
 

 

The Cage 24.12.1988 SCiFi Channel
  Der Käfig 25.10.1993 SAT.1
  La Cage --.--.---- ---
  Lo zoo di Talos --.--.---- ---
  A Jaula --.--.---- ---
  Klec 22.02.2002 Česká televize
 

Die Enterprise, unter dem Kommando von Captain Christopher Pike, fängt einen Notruf von einem auf Talos IV notgelandeten Raumschiff auf. Dort angekommen lassen Pike, Lt. Spock und ein Außenteam sich auf den Planeten beamen. Sie entdecken ein bewohntes Lager. Der Leiter Doktor Theodore Haskins erklärt ihnen, dass ihr Schiff, die S.S. Columbia vor rund zehn Jahren auf diesem Planeten abgestürzt sei.

Zu der Gruppe der Überlebenden gehört auch eine junge Frau, Vina. Sie trennt Pike von der Gruppe, indem sie ihm vorgibt, dass sie ihm zeigen will, wie die Leute der Columbia zehn Jahre lang auf Talos IV überleben konnten. Christopher Pike gerät in eine Falle und wird von Talosiern gefangengenommen und verschleppt.

Als das Außenteam auf die Entführung aufmerksam wird, ist es bereits zu spät. Vina, Pike und die Talosier kehren durch eine Öffnung in einem Fels zurück in ihren Lebensraum, die Öffnung schließt sich, bevor der Landetrupp eingreifen kann. Spock und die anderen erkennen, dass das Lager und die Schiffbrüchigen nur eine Illusion waren.

Während sie über einen Weg nachdenken den Captain zu befreien, findet sich Pike in einem Glaskäfig wieder. Vor ihm stehen drei Talosier und unterhalten sich mittels Telepathie über ihren Gefangenen. Sie bezeichnen Christopher als Vertreter einer minderwertigen Rasse und lassen ihn schließlich allein.

Kurz darauf erscheint Vina in dem Gefängnis und erklärt, dass sie in Wirklichkeit die einzige Überlebende der Columbia ist und von den Talosiern gezwungen wurde, ihn in eine Falle zu locken. Einige Zeit später kehren die Einheimischen zurück und beginnen, Vinas Aussehen zu verändern, da sie glauben, dass ihr gegenwärtiges Erscheinungsbild für den Captain nicht attraktiv genug sei.

Sie erklären Pike, dass sie die Enterprise nur zu ihrer Welt gelockt haben, um Menschen zu züchten, die sie als Sklaven halten können. Währenddessen hat man auf der Enterprise den Entschluss gefasst, Pike erforderlichenfalls mit Gewalt zu befreien.

Zurückgekehrt auf den Planeten verschwinden zunächst Yeoman Colt und auch Nummer Eins , um in Pikes Käfig aufzutauchen. Die Talosier hoffen, dass Christopher Pike die beiden attraktiver findet als Vina. Der hat jedoch herausgefunden, dass die Talosier keine agressiven Emotionen empfangen können.

Es gelingt ihm, einen Talosier zu überwältigen und zur Aufgabe zu zwingen, indem er ihn mit einem Phaser bedroht, der zusammen mit Nummer Eins in den Käfig gelangt war. Der scheinbar leere Phaser ist in Wirklichkeit voll funktionstüchtig, die Talosier hatten Pike und den anderen lediglich einsuggeriert er sei nicht mehr zu benutzten, um so ihr eigenes Leben zu retten.

Angesichts der Aussichtslosigkeit ihres Vorhabens ergeben sie sich. Gemeinsam kehren sie an die Planetenoberfäche zurück, wo einer der Talosier ihnen erklärt, dass seine Rasse vor Jahrhunderten den Planeten durch einen Atomkrieg unbewohnbar gemacht hatte. Nebenwirkungen dieser Katastrophe waren eine extrem ansteigende Intelligenz bei gleichzeitiger Unfruchtbarkeit.

Der Talosier gesteht Pike, dass sie keinen ihrer Gefangenen wirklich zu Sklaven hatten machen wollten. Sie wollten lediglich einen Erben für die talosische Kultur bekommen. Als der Talosier Pike die wahre Vina zeigt, eine verkrüppelte und entstellte Frau, bittet dieser, ihr die Illusion ihrer schönheit zu belassen.

Bevor er mit dem Außenteam zur Enterprise zurückkehrt, sieht er, wie sein von den Talosiern geschaffenes Ebenbild mit Vina zurückkehrt in die unterirdische Welt von Talos IV.

 

Der Käfig (The Cage) zeigte schon sehr deutlich, wie sich Star Trek von anderen SF Serien unterschied. Zum einen fehlten Raumschlachten und Invasionsabsichten kriegerischer Außerirdischer, zum anderen waren die Talosier nicht einfach die Feinde, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen galt und die durch und durch schlecht waren. Vielmehr handelten sie aus einem verständlichen und nachvollziehbaren Motiv heraus, aus der Verzweiflung, etwas von ihrer Rasse erhalten zu wollen.

Seine Eigenständigkeit und seine besondere Stellung im Genre der Fernseh Science Fiction hatte Roddenberry mit diesem ambitionierten Pilotfilm unter Beweis gestellt, ob er damit Erfolg haben würde, war zu dieser Zeit ungewiss, aber wie wir alle wissen hatte er mit seiner Vision von der Zukunft mehr als eine normale SF Serie zu erreichen, es wurde ganz klar zu einer Kultserie.

Es sollte sich zeigen das er mit dieser Serie über 30 Jahre Erfolg haben sollte. Im Februar 1965 wurde der fertiggestellte Pilotfilm an NBC übergeben, die gesamten Produktionskosten betrugen etwa 630.000 Dollar, eine immense Summe, die zum einen durch die aufwendigen Kulissen verursacht wurden, zum anderen darin begründet war, dass Gene mit zwölf Drehtagen die üblichen acht (und in Ausnahmefällen zehn) Tage massiv überschritt.

Außerdem war der Film mit einer Laufzeit von 65 Minuten rund eine Viertelstunde länger als ein normaler Pilotfilm.

Nach dem bis dahin für Gene erfolgreichen Verlauf kam wieder eine Niederlage und das scheinbare Aus für Star Trek. Zwar traf "The Gage" bei NBC auf Zustimmung, aber man hielt ihn für zu anspruchsvoll und befürchtete, dass das Publikum der Handlung nicht folgen könne. Bei NBC erkannte man, dass man aus den drei vorgelegten Geschichten offenbar die falsche ausgesucht hatte, die zuwenig der Elemente Aktion und Abenteuer enthielt.

Man entledigte sich dem ungeliebten Jeffrey Hunter, der beim Puplikum nicht ankam und engagierte den in Montreal geborenen William Shatner und bat Gene Roddenberry, einen neuen Pilotfilm zu drehen; so wurde nun "The Man Trap" ("Das Letzte seiner Art") in Angriff genommen. Man hoffte mit dieser Episode dem Zuschauer näher zu kommen.

Ja die Bewertung an sich gestaltet sich nicht sehr einfach für die Handlung gebe ich drei von fünf Punkten weil ich sie logisch erzählt und in Szene gesetzt erachte. Besonders spannend fand ich diese Folge nicht weil der Captain und seine Crew eigentlich nicht so richtig in Gefahr waren. Die Spezialeffekte waren recht überzeugend also vier von fünf Punkten na ja man sah zwar das die Phaserstrahlen nicht aus der Pistole kamen aber für die damalige Zeit hatten die Amerikaner schon gute Ideen im Gegensatz zur Deutschen Raumschiff Orion die ja sehr peinlich Produziert wurde.

 Spannung:  Effekte:  Handlung:  Gesamt:

Synchronfehler: In der deutschen Fassung wird der Planet "Rigel VII" wie im Original ausgesprochen, also "Reigel".

Ein "Yeoman" ist der Übersetzung nach ein "berittener Freiwilliger", aber wohl kaum ein "Signalmeister", wie es in der deutschen Fassung heisst.

Und noch ein Synchronisationsfehler: "Dr. Theodor Hatton" trägt eigentlich den Namen "Haskins".

Als ob die deutschen Synchronstudios keine Zeit zum üben gehabt hätten. Was ist eigentlich der von Spock erwähnte "Hygroantrieb"?

In der Außenansicht hat die Brücke ein Fenster, von innen jedoch nicht.

Weil noch nicht alles durchdacht war, hat Spock keinen Rang. Seine Herkunft wird auch nicht genannt. Als er an einer Blume riecht, lacht er.

 

Die Außenaufnahmen wurden in Vasquez Rock gedreht, der Teil des Los Angeles County Park nördlich von Los Angeles ist. Die gleiche Umgebung wurde später abermals für Star Trek verwendet:

  • TOS: 15 "Landurlaub"

  • TOS: 18 "Ganz neue Dimensionen"

  • TOS: 27 "Auf Messers Schneide"

  • TOS: 48 "Der erste Krieg"

  • TOS: 40 "Im Namen des Jungen Tiru"

  • TNG: 52 "Der Gott der Mintakaner"

Dr. Boyce wurde gespielt von John Hoyt, der 1904 als John Hoysradt in Bronxville, New York, zur Welt kam. Er war in den Serien "Twilight Zone"/"Outer Limits" und in dem Film Flesh Gordon (die nicht jugendfreie Fassung) zu sehen. Er starb am 15. September 1991 an Lungenkrebs.

Susan Oliver, die in dieser Episode die Gastrolle der Vina spielte, wurde am 13. Februar 1937 in New York City geboren. Sie war in unzähligen Produktionen zu bestaunen. Zum einen in der beliebten Krimiserie "Magnum P.I." neben Tom Selleck und in "M*A*S*H", einer Kriegsfilm-Parodie, und sie arbeitete als Regisseurin an der Serie "Trapper John M.D." Susan Oliver starb am 10. Mai 1990 an Krebs.

Regie:

Robert Butler

 

Buch:

Gene Roddenberry

 

Musik:

Alexander Courage

 

Prod-Nr:

00

 

Sternzeit:

unbekannt

 

Forum:

Der Käfig

 

Jeffrey Hunter

Christopher Pike

 

Majel Leigh Hudec

"Nummer Eins"


Leonard Nimoy

Mr. Spock


John Hoyt

Dr. Philip Boyce


Peter Duryea

Lt. José "Joe" Tyler


Laurel Goodwin

Yeoman J.M. Colt

 

Susan Oliver

Vina


Meg Wyllie

Hüter


Adam Roarke

Unteroffizier

Garrison


Clegg Hoyt

Transporterchef

Pitcairn


Anthony Joachim

Überlebender

 

Leonard Mudie Überlebender

 

John Lormer 

Dr. Theodore

Haskins


Joseph Mell

Händler vom Orion


Brett Dunham Sicherheitschef

 

Ed Madden

Geologe

 

Robert Phillips

Offizier auf Orion

Serena Sands Talosianer #1

Georgia Schmidt Talosianer #2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Copyright 2003 - 2005 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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