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Die Bajoraner


Die Bajoraner sind ein friedliches Volk, doch die cardassianische Besatzung zerstört ihren Planeten. In den 60er-Jahren des 24. Jahrhunderts versuchen sie ihn mithilfe der Föderation wieder aufzubauen.

Dahkur-HügelDie Bajoraner sind ein zutiefst spirituelles Volk mit einer beeindruckenden Kultur, die bereits vor 500000 Jahren eine Blütezeit erlebte. In der Geschichte von Bajor finden sich viele große Architekten, Künstler, Musiker, Bauherren und Philosophen. Vor 10000 Jahren entdeckten die Bajoraner die erste Träne der Propheten, eine Doppelkugel, die ihnen von Wesen gesandt wurde, die außerhalb der linearen Zeit leben. Alle 1000 Jahre tauchte eine weitere Doppelkugel auf. Jede dieser Kugeln kann einem Individuum Visionen von ganz unterschiedlicher Art gewähren.

Prophezeiungen

SonnenseglerDie Doppelkugeln (oder Drehkörper) stehen im Zentrum der bajoranischen Religion. Viele der Visionen sind in den Schriften der Propheten aufgezeichnet. Einige der wichtigsten Prophezeiungen beziehen sich auf eine Gestalt, die als der Abgesandte bezeichnet wird. Die Bajoraner glauben, dass ihnen die Doppelkugeln von den Propheten geschickt wurden, die im Himmelstempel wohnen. Bajor ist eine wunderschöne grün-braune Welt und der erste Planet im bajoranischen Sonnensystem, das in dem Raumsektor zwischen der cardassianischen Union und der Vereinten Föderation der Planeten liegt. Die Tage auf Bajor haben 26 Stunden. Der Planet hat fünf Monde, von denen einige bewohnbar sind und kolonisiert wurden. Obwohl die Bajoraner keinen Warpantrieb entwickelten, entdeckten sie im 16. Jahrhundert der Erde eine Möglichkeit, mit Überlichtgeschwindigkeit zu reisen. Bajoranische Sonnensegler waren kleine leichtgewichtige Raumschiffe mit großen Flügeln, die Sonnenenergie einfangen konnten. Sobald das Schiff in einem Tachyonenstrom gefangen war, beschleunigte es über Lichtgeschwindigkeit. Die Bajoraner benutzten Schiffe wie diese um zu benachbarten Sonnensystemen wie Cardassia zu reisen. Die Bajoraner waren als friedliebendes Volk bekannt, dessen Planet reich an natürlichen Bodenschätzen ist. 2309 boten die Cardassianer den Bajoranern ihre Unterstützung an, und diese akzeptierten. Doch bald wurde offensichtlich, dass die Cardassianer alles andere als hilfsbereit waren. Ihre Präsenz auf Bajor war repressiv. 2328 annektierten die Cardassianer den Planeten und zwangen die Bevölkerung, ihre Heimat aufzugeben oder aber in Sklaverei zu leben. Bajor litt schwer während der Besatzung. Viele seiner Städte wurden zerstört, alte Tempel und Kunstwerke wurden systematisch geplündert. Das Land wurde seiner Bodenschätze beraubt und verwahrloste. Öffentliches Praktizieren der bajoranischen Religion war verboten, doch die Mönche und Vedeks hielten ihren Glauben auch unter schwierigen Umständen am Leben. Die Bajoraner organisierten erfolgreich den Widerstand - 2369 zogen die Cardassianer ab. Ein Vertrag mit der Föderation schrieb fest, dass Bajor außerhalb des cardassianischen Raumgebiets liegt.

Neue Freiheit

Die provisorische Regierung Bajors bittet die Föderation um Unterstützung. Die Föderation, die hofft, dass Bajor ihr schließlich beitritt, etabliert ein Kooperationsunternehmen mit den Bajoranern auf einer ehemaligen cardassianischen Bergbaustation, Terok Nor, die nun Deep Space Nine heißt. Viele Bajoraner glauben jedoch, dass Bajor jetzt, da es die cardassianische Herrschaft überstanden hat, auf eigenen Füssen stehen sollte. Ihre spirituelle Führerin Kai Opaka identifiziert Benjamin Sisko, den Starfleet Kommandanten von Deep Space Nine, jedoch als den ´Abgesandten´. Sisko entdeckt prompt ein Wurmloch und die darin lebenden Ausserirdischen, die die Doppelkugeln sandten. Die meisten Bajoraner halten das Wurmloch für den Himmelstempel. Das Wurmloch verbindet Bajor mit dem Gamma-Quadranten. Seine Entdeckung macht den Planeten und Deep Space Nine zu wichtigen Handelsknotenpunkten und führt dazu, dass die Cardassianer ihre Entscheidung abzuziehen bedauern. Doch angesichts der Föderationspräsenz können sie nicht zurückkehren.

Politische Unruhen

Bajoranische StadtNach dem cardassianischen Abzug kommt es zu politischen Instabilitäten. Im Jahr 2369 wird Kai Opaka im Gamma-Quadranten vermisst. In dem sich anschließenden Machtkampf versucht eine Gruppe bajoranischer Nationalisten, die sich "Der Kreis" nennt und von Minister Jaro Essa geführt wird, an die Macht zu gelangen. Die Gruppe kommt aber zu Fall, als bekannt wird, dass sie ohne ihr Wissen von den Cardassianern mit Waffen versorgt wurde. Die Bajoraner beginnen, ihre Welt wieder aufzubauen. Die Föderation versorgt sie mit industriellen Replikatoren sowie medizinischer und technologischer Hilfe. Sisko erfüllt einige der Prophezeiungen hinsichtlich des Abgesandten und festigt seine Position gegenüber den Bajoranern. Doch Bajor ist nicht frei von Problemen. Ein großer Sektor des Gamma-Quadranten wird von einem aggressiven Regime, dem Dominion, beherrscht, das den Alpha-Quadranten erobern will. Bajors Lage in der Nähe des Wurmlochs macht es zu einem leicht angreifbaren Ziel. 2373 beantragt Bajor die Mitgliedschaft in der Vereinten Föderation der Planeten. Die Föderation ist bereit, Bajor aufzunehmen - eine Delegation trifft auf Deep Space Nine ein. Doch Sisko, der von Visionen heimgesucht wird, rät den Bajoranern, ihren Antrag zurückzuziehen. Die Weisheit von Siskos Rat wird bald ersichtlich, als Cardassia sich mit dem Dominion verbündet und einen Krieg gegen die Föderation beginnt. Auf Siskos Bitte hin unterzeichnet Bajor einen Nichtangriffspakt mit dem Dominion und kann dem Kampf so aus dem Weg gehen.

 

 

 

 

 

 

Copyright © 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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