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Die bajoranische Gesellschaft
Glaube und Rituale
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Die bajoranische Gesellschaft


Als sich die Politik der Galaxis stärker auf Bajor auswirkt, kämpfen seine Bewohner für den Erhalt ihrer Kultur. In den 70er- Jahren des 24. Jahrhunderts feiern die Bajoraner noch viele ihrer traditionellen Feste.

Winn und Kira beim ausführen des PaghDie Bajoraner haben eine alte Kultur, auf die sie stolz sind. Der Kontakt zu anderen Völkern hat aber dazu geführt, dass etliche Bajoraner einige ihrer Traditionen "verwässert" haben. So entspricht es zum Beispiel dem Brauch, dass der Familienname eines Bajoraners vor dem Vornamen genannt wird. Manche Bajoraner gaben diese Konvention auf, um sich das Leben einfacher zu machen, doch die Mehrheit hält daran fest.

Glaube und Rituale

Vedek Winn mit Minister JaroDie Tränen der Propheten ließen bei den Bajoranern einen hochspirituellen Lebensstil entstehen. Die religiösen Führer spielen eine wichtige Rolle im politischen Leben. Obwohl sie ein technologisch hoch entwickeltes Volk sind, werden bei den Bajoranern Ereignisse wie Geburt und Tod nach wie vor mit Zeremonien begangen. Der bajoranische Todesgesang wird mehr als zwei Stunden lang ununterbrochen wiederholt. Die Bajoraner glauben, dass der tote Körper nur noch eine Hülle ist, sobald das Pagh, die Lebenskraft, ihn verlassen hat. Sie kennen keine komplizierten Bestattungsriten. Die Körper werden meist in einfachen Gräbern beigesetzt, die im Kreis angeordnet sind, Eine bajoranische Redensart lautet: "Das Land und das Volk sind eins." Mit dem zeremoniellen Licht Duranja wird ein gerade eingetretener Todesfall betrauert. Es besteht aus einer Kerze, die an vier armlangen Ketten aufgehängt wird. Das zeremonielle Licht Duranja wird in Verbindung mit einem Klagegesang eingesetzt. Viele Bajoraner sprechen ein kleines Gebet vor jeder Mahlzeit. Die Augen sind dabei geschlossen und die Hände werden mit nach außen weisenden Handflachen emporgehalten. Die Propheten haben großen Einfluss auf das bajoranische Leben. Liebende können sogar den Kenda-Schrein besuchen, um die Propheten über ihre Beziehung um Rat zufragen. Falls sie entdecken, dass sie nicht "für einen gemeinsamen Weg bestimmt" sind, beenden sie die Beziehung. Dies ist nicht notwendigerweise eine unangenehme Erfahrung. Wenn es geschieht, führen sie das Ritual der Trennung durch und verbringen mehrere Tage gemeinsam. Sie erinnern sich an die guten Zeiten und jeder Partner kann akzeptieren, dass sie alle Möglichkeiten für ihre Beziehung erkundet haben, und dass sie nun vorbei ist.

Zeit der Veränderung

Benjamin Sisko als AbgesanterAls Kai Opaka im Jahr 2369 Benjamin Sisko als den Abgesandten identifiziert und er das Wurmloch entdeckt, hat dies starke Auswirkungen auf die bajoranische Gesellschaft. Einige konservative bajoranische Religionsführer - besonders Vedek Winn, die spätere Kai - versuchten wissenschaftliche Theorien über das Wurmloch zu unterdrücken, da sie der Meinung sind, dass die Vermittlung von Wissenschaft die Macht der religiösen Führer schwächt. Obwohl religiöse Führer wie der Kai sehr einflussreich sind, wird Bajor von einer Regierung geführt, die von der Bevölkerung des Planeten gewählt und von einem Ersten Minister geleitet wird. Die Verfassung verbietet es religiösen Führern nicht, für ein weltliches Amt zu kandidieren. 2371 bewirbt sich Kai Winn sogar selbst um das Amt des Ersten Ministers, wird aber von Shakaar Edon, einem ehemaligen Führer des Widerstands, geschlagen. Als der Abgesandte ist Sisko eine einflussreiche Persönlichkeit. Viele Bajoraner kommen, um ihn zu sehen, und er wird oft gebeten, bei Zeremonien wie Hochzeiten den Vorsitz zu führen. Doch Sisko nutzt seine Position nicht aus.

Vergessene DŽjarras

Obwohl Bajor heute eine egalitäre Gesellschaft ist, herrschte dort viele Jahre lang ein System, bei dem jeder in eine D'jarra genannte Kaste hineingeboren wurde. Die DŽjarras bestimmten den Beruf. Die Zugehörigkeit zu einer Kaste war abhängig von der Familie. Die DŽjarras besaßen eine Rangordnung, und man musste Angehörigen einer höheren DŽjarra Respekt zollen. So war zum Beispiel die Tenari-D'jarra niedriger eingestuft als die Ivolla oder Künstler-D'jarra. Wer aus seiner DŽjarra ausbrach, konnte durch das Gesetz mit Exil oder sogar dem Tod bestraft werden. Die unterste DŽjarra war die unreine; sie hatte die Aufgabe, die Toten für das Begräbnis vorzubereiten. Der bajoranische Dichter Akorem Laan versucht während seines kurzen Gastspiels als Abgesandter 2374 das DŽjarra-Systern wiederzubeleben. Dies schafft Probleme in der bajoranischen Bevölkerung und schließt auch eine Mitgliedschaft Bajors in der Föderation aus, da eine kastenbedingte Diskriminierung im Widerspruch zur Charta der Föderation steht. Doch Laan scheitert.

Symbolischer Schmuck

Vedek BareilSchmuck hat eine symbolische Bedeutung bei den Bajoranern. Die meisten tragen einen dekorativen Ring im rechten Ohr. Den Verlobungsarmreif, ein traditionelles Schmuckstück, schenkt der bajoranische Mann seiner Verlobten. Das Stück kann über Generationen hinweg weitergegeben werden. Einige Armreife alter Familien sind heute unbezahlbare Kunstwerke. Der Gelöbnis-Armreif ähnelt dem Verlobungsarmreif, ist aber nicht in gleichem Maße bindend; er wird meist Geliebten und guten Freunden geschenkt. Das Dankbarkeitsfest, ein religiöser Feiertag, ist eines der wichtigsten Ereignisse im bajoranischen Jahr. Es schließt das Verbrennen von mit persönlichen Problemen beschriebenen "Erneuerungsrollen" ein. Der Vorsitzende hat die Ehre, die erste Rolle ins Feuer zu werfen und spricht dabei die Worte: "So wie die Rollen verbrennen, so mögen sich auch unsere Nöte mit ihnen zu Asche verwandeln." Der traditionelle Gruß bei diesem Fest lautet "Peldor Joi". Das wird auch von Bajoranern, die ausserhalb des Planeten leben, gefeiert. Bei der Zeremonie auf Deep Space Nine im Jahr 2371 führt Major Kira Nerys den Vorsitz. Hamara ist ein Feiertag, an dem die Ankunft des Abgesandten gefeiert wird. Ein Tag des Fastens folgt einem Lichterfest in der Nacht zuvor. Die Itanu-Zeremonie, eine bajoranische Volljährigkeitszeremonie, wird abgehalten, wenn ein bajoranisches Kind 14 Jahre alt wird. Die Zeit der Reinigung dauert einen Monat lang. Die Bajoraner enthalten sich bei diesem Ritual aller Freuden des Lebens.

 

 

 

 

 

 

Copyright © 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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