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Die Bajoranische Religion
Der Heilige Orden
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Die Bajoranische Religion


Die Bajoraner leben nach dem Ende der cardassianischen Besatzung 2369 in religiöser Freiheit. Eine weitere Träne des Propheten wird gefunden und die Prophezeiung des Emissärs scheint sich zu erfüllen.

Bajoranischer TempelVor fünfundzwanzigtausend Jahren, während der Steinzeit auf dem Planeten Erde, gab es auf Bajor bereits eine blühende Zivilisation. Über die damalige Religion der Bajoraner ist nichts bekannt, aber vor 10 000 Jahren ändert sich ihre Theologie für immer, als man im All eine Träne der Propheten findet, auch "Doppelkugel" oder "Drehkörper" genannt. Der Gegenstand besitzt geheimnisvolle Kräfte. Alle 1000 Jahre erscheint eine weitere Träne im Bereich des Denorios-Gürtels. Im Lauf der Zeit werden neun Tränen gefunden. Jede von ihnen hüllt den Betrachter in unterschiedliches Licht und jede hat eine spezielle Bedeutung. Die blaue nennt man zum Beispiel "Träne des Wandels und der Prophezeiung". Es entstehen die Grundzüge der neuen Religion. In den Tränen sehen die Bajoraner Geschenke der Propheten - Götter, die im Himmelstempel wohnen. Die Bajoraner glauben, dass die Tränen Weisheit und Rat bieten. Von den Propheten erhoffen sie sich Stärkung der individuellen Lebenskraft Pagh, der Quelle von Stärke und Mut. Viele Jahrhunderte lang bleibt unbekannt, wo sich die Propheten und ihr Tempel befinden, doch eine Prophezeiung verkündet, dass der Emissär den Tempel entdeckt, die Bajoraner rettet und den von Unheil heimgesuchten Planeten eint. Die Offenbarungen der Tränen werden in den Heiligen Texten festgehalten. Die meisten Prophezeiungen sind metaphorischer Natur und daher für Interpretationen offen, aber wenn sie sich bewahrheiten, erstarkt die Religion. Weitere Abschnitte in den Heiligen Texten betreffen die Philosophie der Propheten. So heißt es zum Beispiel, dass die Propheten bedingungslose Liebe versprechen. Darüber hinaus steht geschrieben, die Zeit sei nur eine Illusion.

Der Heilige Orden

Die Existenz der Tränen führt zur Entstehung eines Ordens. Vor der cardassianischen Besetzung haben Gläubige die Doppelkugeln jahrtausendelang gehütet, Prophezeiungen interpretiert und sie dem Volk verkündet. Das Oberhaupt dieses Ordens heißt Kai. Ihm folgen in hierarchischer Reihenfolge Vedeks, Prylare und Mönche. Für die sakralen Ämter kommen beide Geschlechter in Frage. Der oder die Kai lebt in einem Kloster, zusammen mit Mönchen und 112 Vedeks, aus denen die Vedek-Versammlung besteht. Diese Versammlung wählt einen Nachfolger, wenn ein Kai stirbt. Der Kai leitet zwar nicht die bajoranische Regierung, aber bei wichtigen politischen Entscheidungen erwartet man, dass sie mit Zustimmung der Vedek-Versammlung getroffen werden. Den Bajoranern fällt es manchmal schwer, den Propheten zu folgen. Es existiert kein Pflichtzölibat.

Der Emissär kommt

Kai OpakaNach dem Abzug der Cardassianer und dem Eintreffen von Commander Benjamin Sisko scheint sich die Prophezeiung vom Emissär zu erfüllen. Eine Legende verheißt, dass dieser den Planeten eint und die Bajoraner rettet. Bei einem Besuch auf Bajor liest Kai Opaka Siskos Pagh und zeigt ihm die einzige Träne, die nicht von den Cardassianern gestohlen wurde. Sisko hat eine Vision. Er sucht eine Erklärung in einem Bericht aus dem 22. Jahrhundert von Kai Taluno, der angeblich beobachtete, wie sich beim Denorios-Gürtel der Himmel öffnete.

Der Himmelstempel

Beim Denorios-Gürtel entdeckt der Starfleet-Offizier Sisko ein stabiles, von fremden Intelligenzen geschaffenes Wurmloch. Die Bajoraner glauben sofort, dies sei der Himmelstempel. Die im Innern des Wurmlochs lebenden Entitäten halten sie für die Propheten. Sisko wird zu einer  widerstrebenden religiösen Symbolfigur.

 

 

 

 

 

 

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