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Gesundheit im 24. Jahrhundert
Viele Vorteile
Schadensbehebung
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Gesundheit im 24. Jahrhundert

Im 24. Jahrhundert gehören durch die Fortschritte in der Medizin viele Krankheiten der Vergangenheit an. In dieser Zeit können die meisten Menschen erwarten 100 Jahre oder älter zu werden und sich vollständig von Verletzungen und Infektionen zu erholen, die für ihre Vorfahren noch tödlich gewesen wären.


Medizinisches Personal der Föderation trägt oft dunkelrote Kleidung, die die weißen und grünen Kittel früherer Zeiten ersetzt.

Die Gesundheitsstandards verbessern sich für den Normalbürger der Föderation während des 23. und des 24. Jahrhunderts. Jede neue Entdeckung und jede neue Spezies erweitern das Verständnis für unsere Galaxis und deren biologische Vielfalt. Während einige Völker – vor allem die Klingonen – lebensrettende Maßnahmen für unehrenhaft halten, teilen die meisten Föderationswelten die Ansicht der Erdenbürger, dass die Gesundheitsfürsorge von Nutzen ist. Diese Einstellung haben auch die Heiler Vulkans, die Chirurgen von Andoria und andere. Doch Technik allein ist kein Allheilmittel. Auf der Erde führten zügellose Genmanipulationen -- die eugenischen Kriege der 90er Jahre des 20 Jahrhunderts und die durch sie entstandenen übermenschlichen Tyrannen wie Khan Noonian Singh – zu dem Entschluss nie wieder mit Menschen zu experimentieren. Seitdem gelten Veränderungen der DNS-Sequenz als illegal, wenn sie nicht der Behebung schwerer Schäden des ungeborenen Lebens dienen.

Viele Vorteile

Die Technologie selbst wurde dadurch nicht dämonisiert. Neben den ökonomischen Reformen, die im Zuge der Bell-Unruhen von 2024 erforderlich wurden, entwickelte sich eine intensivierte Forschung. Sogar im Chaos des eine Generation später stattfindenden Dritten Weltkriegs konnte das menschliche Verlangen nach Fortschritt nur gedämpft, nicht aber zunichte gemacht werden. Die Gründung der Vereinten Föderation der Planeten 2161 brachte eine Flut von Fortschritten mit sich, doch war es erst die Replikatortechnologie im späten 23. und frühen 24. Jahrhundert, die einen wesentlichen Durchbruch bedeutete. Die folgenden Jahrzehnte waren geprägt von einem Wissenszuwachs über Diäten, Leibesübungen und natürliche Heilmittel. Dies führte dazu, dass eine Lebenserwartung von 130 Jahren und mehr keine Seltenheit mehr ist. Das explosionsartig erweiterte Wissen in der Folge der zweiten Wiedergeburt der Erde nach dem Ersten Kontakt sowie der Zugriff auf die medizinische Forschung anderer Welten – beginnend mit dem Planeten Vulkan – halfen viele gefährliche Krankheiten auszurotten, darunter Krebs und Schizophrenie. Zusätzlich kommen heute Behandlungen zum Einsatz, die den Heilungsprozess körperlicher Gebrechen vorantreiben und den physiologischen Abbau verlangsamen. Die medizinische Diagnose wurde vor allem im Außeneinsatz durch die Verwendung von medizinischen Tricordern und den dazugehörigen Handscannern revolutioniert. Die Chirurgie ist Nutznießerin der Entwicklung des automatischen Sterilitätsfeldes, der fast universumweiten Verbreitung von Laserskalpellen und des revolutionären Einsatzes von Nanitenwinzigen Robotern, die über einige Gigabyte an Computerspeicher verfügen und den Körper auf einem atomaren Niveau reparieren können.

Schadensbehebung

In der Physiotherapie lässt die Entwicklung von neuralen Wandlern viele Patienten auf neues Leben für unbewegliche Gliedmaßen hoffen. Diese Implantate stellen einen Bypass für die ansonsten unterbrochenen elektrischen Impulse vom Gehirn dar und stimulieren die Muskeln, wodurch 60 bis 70 Prozent der Motorik wiederhergestellt werden, wenn sie während der ersten Therapiephase in Verbindung mit die Motorik unterstützenden Bändern benutzt werden. Bio-Implantate, darunter künstliche Herzen und Augen, haben den Ersatz von Organen verbessert. Bis dahin hatten Blindgeborene, den VISOR (Visual Instrument and Sensory Organ Replacement) benutzt. Auch die Neuralmedizin hat sich verbessert. Außerlich angebrachte Geräte wie zum Beispiel kortikale Stimulatoren können dabei helfen das Gehirn zu stimulieren, während neurale Stimulatoren elektrische Ladungen einsetzen und dabei eine Verbindung zu einzelnen Nerven herstellen. Sogar das Gedächtnis kann erreicht werden: Arzte besitzen jetzt die Möglichkeit individuelle Erinnerungen völlig auszulöschen. Die Psychologie ist bis zu dem Punkt vorangeschritten, an dem das Gehirn völlig erforscht und die Gründe für Schmerzen erkannt sind. Seitdem wurden Kopfschmerzen völlig eliminiert. Die neue Technologie bringt jedoch auch Probleme mit sich: Die Transporterpsychose, von der man mittler-weile weiß, dass sie durch den Zerfall neurochemischer Moleküle während des Transports ausgelöst wird, wurde zum ersten Mal 2209 registriert. Die Beliebtheit der Holoprogramme hat dagegen das Problem der Holosucht mit sich gebracht. Natürlich bringt eine solche Technologie auch eine große medizinische Verantwortung mit sich. Der medizinische Rat der Föderation folgt nach wie vor den Grundsätzen des hippokratischen Eides, zu dem auch die Formulierung gehört „keinen Schaden zuzufügen". Der Rat sponsert auch den jährlichen Carrington-Preis, mit dem Arbeiten einzelner Arzte ausgezeichnet werden. Die hohe Lebensqualität der Erdbewohner spiegelt sich auch in der medizinischen Abteilung Starfleet wider, wo die Arzte, die den Raumschiffen und anderen Einrichtungen zugeteilt sind, ermutigt werden die Fortschritte der Medizin weiter voranzutreiben.

Hightechausrüstung

Die Krankenstation selbst des kleinsten Raumschiffs besitzt modernste Ausrüstung, die Datenbänke werden laufend aktualisiert. Bei der Besatzung sorgen strenge Vorschriften für einen guten Gesundheitszustand. Jede Verletzung, die während eines Außenaufenthalts durch die heimische Flora oder Fauna während der ersten Erforschung eines Planeten erlitten wird, wird sofort an Bord des Schiffs behandelt. Raumschiff-personal, das zu Besuch auf das Schiff kommt, muss sich so bald wie möglich einer medizinischen Routineuntersuchung unterziehen. Alle Offiziere und die Crew müssen sich einmal jährlich untersuchen und ein Persönlichkeitsprofil in den Akten niederlegen lassen. Die Biofilter späterer Transporter-Systeme sorgen außerdem dafür, dass gefährliche Wirkstoffe entdeckt und herausgefiltert werden. Doch der Fortschritt kann auch eine zweischneidige Sache sein. Während die Siege über hartnäckige Krankheiten begrüßt werden, hat die Ausweitung der Föderationskontakte andere, gleichermaßen störende Plagen mit sich gebracht. Das Correllium-Fieber, die Darnaysche Krankheit, die Iversonsche Krankheit, die tellurianische Seuche und der symbalenische Blutbrand gehören zu den berüchtigteren Vertretern. Doch so wie schon andere zuvor werden auch diese Hürden eines Tages überwunden werden. Die Forschung auf den Gebieten Virotherapie, Nanotherapie, Immunotherapie und genotronische Replikation wird vorangetrieben, ebenso bei Krankheiten, die nur auf eine Spezies beschränkt auftreten: Bendii-Syndrom und T'Iokan-Spaltung bei den Vulkaniern, Dorek-Syndrom bei den Ferengi, Zanthi-Fieber bei den Betazoiden, Pottrik-Syndrom bei den Cardassianern und natürlich die Phage bei den unglückseligen Vidiianern im Delta-Quadranten. Die gemeinsame Forschung der Mediziner vieler Spezies vergrößert die Chancen eine Behandlung für diese Krankheiten zu finden. Im 24. Jahrhundert spricht der Beruf des Mediziners noch immer die intelligentesten und einsatzwilligsten Individuen an, die die Gemeinschaft respektiert. Ob auf einem Starfleet-Schiff oder einer Planetenkolonie und trotz der medizinischen Errungenschaften: Ärzte werden immer noch gebraucht.

 

 

 

 

 

Copyright © 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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