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Die Erde nach dem Dritten Weltkrieg
Schwierige Zeiten
Ein neuer Anfang
Erforschung der Galaxis


 

 

 
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Die Erde nach dem Dritten Weltkrieg


Nach einem schrecklichen Nuklearkrieg beginnen die Menschen eine friedliche Gesellschaft aufzubauen. Hauptereignis in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts ist der erste Kontakt: die Ankunft der Vulkanier.


Die Soldaten des Dritten Weltkriegs tragen Strahlenschutzanzüge und werden durch Drogen gesteuert, ähnlich wie das Dominion mit Ketracel-Weiß die Jem'Hadar beherrscht.

Nach dem Nuklearkrieg in den fünfziger Jahren des 21. Jahrhunderts, in dessen Verlauf 600 Millionen Menschen starben und die meisten Großstädte zerstört wurden, werden die Gesellschaften auf der Erde in ein dunkles Zeitalter geworfen, ähnlich dem Mittelalter. Wenige Regierungen überleben, die Erholung wird durch den „nuklearen Winter" behindert, eine Folge des in die durch radioaktive Isotope belastete Atmosphäre gewirbelten Staubs. Für die Oberlebenden ist die Zeit schwierig. In vielen Gebieten, in denen die alten Systeme von Recht und Ordnung zerstört sind, entstehen Gerichte, die an das Mittelalter erinnern und die von prunkvoll gekleideten Richtern geführt werden. Soldaten, die Kriegsuniformen und -waffen tragen, halten die Ordnung bei diesen Gerichten aufrecht. Die Zuschauer betrachten die Verfahren als Unterhaltung.

Schwierige Zeiten

Während solche Gerichte bis in die siebziger Jahre des 21. Jahrhunderts tätig sind, zeichnen sich auf anderen Gebieten Fortschritte ab. Eine Siedlung im amerikanischen Montana hat einen festen Platz in den Geschichtsbüchern erhalten. Hier sind in einem Waldgebiet Behelfshütten errichtet worden, fernab von den Metropolen, in denen vordem Krieg die meisten Menschen gelebt hatten. Die Lebensbedingungen sind eine Mischung aus Vorkriegstechnologie, die Strom liefert und Luxus wie Jukeboxes bietet, und einem einfachen Lebensstil. Farmtiere laufen frei herum, die Kleidung ist zweckmäßig. Was diese Menschen besitzen, scheint aus der Zeit vor der Zerstörung zu stammen. Eine Zeit lang werden sie nach Kriegsende von verschiedenen feindlichen Fraktionen angegriffen — Gruppen, die nach der Macht streben und zu denen auch die östliche Koalition gehört. Diese ist so mächtig, dass man sich noch über drei Jahrhunderte später an sie erinnert. Schließlich wird zwischen den gegnerischen Fraktionen ein Waffenstillstand vereinbart, der die Feindseligkeiten vor 2063 beendet.

Ein neuer Anfang

Die Bewohner der um ein Raketensilo angeordneten Montana-Siedlung haben Zugang zu der Technik um ein Kapitel der Erdgeschichte zu schreiben. Dieses Gebiet ist das Zuhause von Zefram Cochrane und Lily Sloane und der Ort, von dem aus am 5. April 2063 die Phoenix zu ihrem historischen Flug aufbricht: Zum ersten Mal durchbricht ein Schiff von der Erde die Warpbarriere. Cochrane, der Erfinder des Warpantriebs und der Mann, der das Schiff auf seinem historischen Flug steuert, sowie Lily, die das Schiff gebaut hat, werden in die Geschichte eingehen. Auf dem ersten Flug mit Warpgeschwindigkeit lenkt die Phoenix die Aufmerksamkeit eines vulkanischen Schiffs – der T'plana-Hath – auf sich, das sich zur Erkundung im irdischen Sonnensystem befindet. Wenn die Menschen den Warpantrieb entwickelt haben, sind sie bereit für den Kontakt mit außerirdischen Völkern. Die Vulkanier machen einen Umweg zur Erde, wo es zum ersten Kontakt zwischen den beiden Völkern kommt, aus dem später die Vereinte Föderation der Planeten entstehen wird. Während der folgenden fünfzig Jahre werden Armut, Krankheiten und Krieg überwunden, als die Menschheit auf den Ruinen der alten eine bessere Gesellschaft errichtet. Dank des Warpantriebs beginnen die Menschen das All zu erforschen, bereits 2064 können Schiffe wie die S.S. Valiantden Rand der Galaxis erreichen

Erforschung der Galaxis

Astronomen wie der Brite John Burke von der Royal Academy beginnen mit Detailstudien der neuen Gebiete, in denen sich auch Shermans Planet befindet, der 2067 von Burke katalogisiert wird. Die Tatsache, dass die Royal Academy zu dieser Zeit derartige Studien leitet, legt den Schluss nahe, dass sich zumindest einige Gebiete des Vereinigten Königreiches von den Verwüstungen des Krieges erholt haben. Auch andere Institutionen und Einrichtungen überleben den Krieg, so etwa die Universität von Cambridge und der Eiffelturm in Paris. Die Erforschung des Alls ist nicht ungefährlich, auf viele der ersten Entdecker wartet ein unerfreuliches Ende. Die S.S. Valiant wird aus der Galaxis geschleudert. Beim anschließenden Versuch mit dem Schiff die Energiebarriere am Rand der Galaxis zu durchdringen kommen sechs Crew-Mitglieder ums Leben, ein siebtes macht eine Mutation durch, so dass der Captain das Schiff zerstören lässt um den Mutanten an der Flucht zu hindern. Ein weiterer früher Entdecker, Colonel Steven Richey, stirbt 2082 in Gefangenschaft auf dem achten Planeten des Systems Theta 116. Richey befehligte das Erdschiff Charybdis, es ist aber nicht bekannt, wie lange vor seinem Tod er das System Theta 116 erreichte. Trotz der Rückschläge befindet sich die Erde am Ende des 21. Jahrhunderts auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Dank Zefram Cochrane wächst die Galaxis stärker zusammen.

 

 

 

 

 

Copyright © 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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