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Föderation

 

Föderations-Justiz
Gerechte Justiz
Fremde Prinzipien
Allmächtiger Zorn


 

 

 
   ST Galaxis Föderation Allg. zur Föderation & Stafleet
 
Föderations-Justiz


Die Verfassung der Föderation stellt die Rechtsgrundlage der Vereinten Föderation der Planeten dar. In ihr verpflichtet sich die Organisation dazu, die unveräußerlichen Rechte aller Mitgliedsvölker zu respektieren.


Neutral: Jadzia Dax erhält 2369 einen fairen Prozess vor einem neutralen bajoranischen Tribunal.

Als Zugehöriger einer interstellaren Nation, die Gesetzen und Vorschriften untersteht, genießt jeder Bürger der Vereinten Föderation der Planeten eine Reihe unveräußerlicher Rechte, die in der Verfassung der Föderation aufgeführt sind. Dieses 2161 verfasste historische Dokument stellt die Regeln auf, nach denen die Mitglieder der Föderation ihre Welten regieren, überwachen und verteidigen sollen, und enthält eine Reihe wichtiger individueller Bürgerrechte, zum Beispiel die Siebte Garantie zum Schutz der Föderationsbürger vor Selbstanklage. Die Verfassung ist die konkrete Grundlage, auf der sich die höheren moralischen Prinzipien der Föderation aufbauen. Unter diesen Prinzipien steht das Recht auf einen fairen Prozess an erster Stelle, das im Gesetzbuch der Föderation niedergeschrieben ist. Es wird z. B. garantiert, dass jeder eines Verbrechens Verdächtigte als unschuldig gilt, solange seine Schuld nicht bewiesen ist; ist seine Unschuld bewiesen, muss er freigelassen und die Anklage fallen gelassen werden.

Gerechte Justiz

Diese Rechtsauffassung ist im Vergleich zu derjenigen anderer Völker, z. B. den von Habgier diktierten Gesetzen der Ferengi-Allianz oder der bürokratischen cardassianischen Justiz, recht liberal. Das Rechtssystem Cardassias geht von der Annahme aus, dass jeder Angeklagte bereits schuldig ist und keine andere Wahl hat, als sich dem vorbestimmten amtlichen Verfahren zu unterziehen. Das Ferengi-Gesetz ist, wenn es nicht gerade um Handelsvorschriften und Geschäftspraktiken geht, zu einem gewissen Grad flexibel je nachdem, wie viel Latinum der Beschuldigte besitzt. Vor einem Gericht der Föderation darf der Angeklagte nicht aufgrund einer Schwäche unterdrückt oder vorverurteilt werden, darf aber auch nicht das Justizsystem beeinflussen. Er wird einzig und allein nach den Vorschriften des Gesetzes beurteilt. Das Föderationsrecht sieht mehrere Justizebenen vor, von den planetarischen Gerichten und individuellen Gesetzen der Mitgliedswelten bis hin zu den höheren Gerichtshöfen für Verbrechen von großer Tragweite oder interplanetarischem und interstellarem Interesse. Diese Gerichte umfassen die Anklagejury der Föderation, eine Gruppe unabhängiger Geschworener, die Rechtsfälle beurteilen, um festzustellen, ob eine Anklage erforderlich ist, und auf höchster Ebene den Obersten Gerichtshof der Föderation. Alle Bürger der Föderation stehen unter dem Schutz ihres Gesetzes, darunter auch diejenigen, die auf Starfleet-Raumschiffen dienen. Die Militärgerichte orientieren sich daher stark am Vorbild der Zivilgerichte. Ein solches Gericht setzt sich aus einem professionellen Richter, dem Anklagevertreter und Verteidiger sowie den Geschworenen und einem unparteiischen Computer zusammen.

Fremde Prinzipien

Die Gesetze der Föderation wie auch ihre moralischen und ethischen Grundsätze lösen manchmal Konflikte mit diversen fremden Spezies aus, für die diese ungültig oder unannehmbar sind. Gelegentlich wird die Auslieferung von Föderationsbürgern, die eines Verbrechens beschuldigt werden, an fremde Regierungen gefordert; die bestehenden Gesetze der Föderation müssen dann der jeweiligen Situation entsprechend interpretiert werden. 2369, bei Sternzeit 46910, muss sich Jadzia Dax, eine Trill-Starfleet-Offizierin und Bürgerin der Föderation, vor einem bajoranischen Gericht auf Deep Space Nine wegen einer Mordanklage verantworten. Jadzia, die derzeitige Wirtin des Dax-Symbionten, wird für Verbrechen verantwortlich gemacht, die ein früherer Wirt, Curzon, angeblich begangen hat. Dax wird des Mordes an General Ardelon Tandro angeklagt. Zwar sind die Bajoraner unparteiisch, allerdings wird die Beweislast eindeutig der Angeklagten auferlegt. 2372 fällt Jadzias Kollege Chief Miles O'Brien einem fremden Justizsystem zum Opfer. Nach dem Gesetz der Argrathi wird O'Brien der Spionage für schuldig befunden und zu einer 20-jährigen virtuellen Gefängnisstrafe verurteilt.

Allmächtiger Zorn

Die Rechtsauffassung der Föderation wurde etliche Male hart auf die Probe gestellt. 2366, bei Sternzeit 43152, begegnet die Crew der U.S.S. Enterprise NCC-1701-D dem als Kevin Uxbridge bekannten Wesen, einem nahezu allmächtigen Douwd, der als Mensch getarnt auf Delta Rana IV lebt. Nach einem Angriff der Husnock auf den Planeten, bei dem seine menschliche Frau Rishon und die übrigen Bewohner umkamen, vernichtet der Douwd in einem Wutanfall die gesamte Husnock-Spezies. Captain Jean-Luc Picard stellt fest, dass die Föderation keine Mittel hat ihn für ein Verbrechen von so unfassbaren Ausmaßen zu verurteilen und ein etwaiges Urteil auch nicht vollstrecken könnte. In anderen Fällen wurde die Föderation mit brutalen Verbrechen konfrontiert, die nach Inhaftierung verlangten; die Todesstrafe jedoch läuft dem Grundgedanken der Verfassung zuwider, außer in äußerst extremen Fällen. Stattdessen werden Kriminelle, die eine eindeutige und akute Gefahr für die Föderation darstellen, in Strafkolonien wie Elba II untergebracht, während weniger gefährliche Sträflinge ihre Haft in Einrichtungen wie etwa der Neuseeland-Strafkolonie auf der Erde verbüßen.

 

 

 

 

 

Copyright 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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