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Der Mond und seine Kolonien


Seit Anbeginn der Menschheit inspirierte der fahle, silbrige Mondschein am Nachthimmel der Erde Mythen und Legenden. Staunend betrachteten Astronomen der Renaissance seine Oberfläche durch einfache Teleskope. Als die Menschheit schließlich mit wackeligen Schritten von ihrem Geburtsplaneten zu neuen Ufern aufbrach, war der Mond die erste Station.


Der erste Mensch, der seinen Fuß auf eine andere Welt setzte, war der Astronaut Neil Armstrong. Sein berühmter Mondspaziergang war einer der wichtigsten Augenblicke in der Geschichte der Menschheit.

In vielen irdischen Kulturen wurde der Erdenmond als Gottheit mit zumeist weiblichen Attributen verehrt; in der klassischen Mythologie verkörperten die Göttin Selene sowie die dunklere Hekate den Mond; die junge Jägerin Artemis war eine weitere Inkarnation.

Mythen und Geheimnisse

Viele Mythen kreisen um den Mond, man schrieb romantische Lieder und Gedichte über ihn. Auch wurde geglaubt, das Mond-licht löse bei manchen Menschen eine schreckliche Transformation aus und verwandle sie in böse, wolfsähnliche Kreaturen. Der Mond wurde mit vielen Formen des Wahnsinns und sogar direkt mit den Mächten des Bösen in Verbindung gebracht. Im Mittelalter glaubten die Menschen, dass Hexen und Kobolde im Licht des Mondes tanzten. Zeitweise ging man sogar davon aus, er bestehe aus grünem Käse. In vielen frühen Werken der Sciencefiction-Literatur reisen Menschen auf den Mond und erleben seltsame Abenteuer. Eine solche Erzählung war „Die ersten Menschen im Mond" von H. G. Wells. Im 20. Jahrhundert wurde den Geheimnissen und Spekulationen ein Ende gesetzt, als der einzige natürliche Satellit der Erde - einfach „Mond" genannt - eine wichtige Rolle bei der Expansion der Menschheit in den Weltraum zu spielen begann. Im 24. Jahrhundert ist aus dem unbewohnten Satelliten eine blühende Kolonie der Vereinten Föderation der Planeten mit über 50 Millionen Bewohnern geworden Man nimmt an, dass der Mond etwa 4,6 Milliarden Jahre alt ist. Mit einem Durchmesser von 3 476 Kilometern — etwa ein Viertel des Erddurchmessers — ist er nicht der größte Satellit im Sonnensystem, aber auch bei weitem nicht der kleinste.

Alte Geschichte

Die Ursprünge des Mondes sind noch unbekannt, obwohl es Theorien gibt, die versuchen seine Entstehung zu erklären. Am wahrscheinlichsten entstand der Mond aus einem Fragment der Erde, das nach einer katastrophalen planetaren Kollision irgendwann in der fernen Vergangenheit vom Planeten abbrach. Der Mond kreist in einer Durchschnittsentfernung von 384 400 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von ca. 3700 km/h um die Erde und ein Mondtag dauert 27,3 Erdentage. Die lunare Oberfläche ist mit Kratern bedeckt, deren Größe von „gewaltig" bis „mikroskopisch" reicht. Sie entstanden durch das dauernde Bombardement mit Meteoriten und anderen Weltraumtrümmern.

Krater

Die größeren Krater erscheinen von der Erde aus als dunkle Muster. Frühere Beobachter waren daher der Ansicht, diese Gebiete seien Ozeane. Der größte Mondkrater, Mare Imbrium oder das Meer des Regens, hat einen Durchmesser von mehr als 295 Kilometern und ist 3960 Meter tief. Man schätzt, dass es mehr als drei Billionen Krater von über einem Meter Durchmesser auf der Mondoberfläche gibt. Die Idee, den Mond zu erforschen, muss wohl bereits im Geist der ersten Menschen aufgekeimt sein, die am Nachthimmel den fahlen Himmelskörper über ihren Köpfen sahen. Im Zeitalter der irdischen Renaissance befriedigten erste Teleskope die neugierigen Wissenschaftler mit detaillierteren Informationen über den Satelliten. Der gewaltige technische Fortschritt des 20. Jahrhunderts gipfelte im Apollo-Luft- und Raumfahrtprogramm, einer ehrgeizigen Reihe von Weltraummissionen, deren Ziel es war, endlich Menschen auf den Mond zu bringen. 1969 landeten die amerikanische Astronauten Neil Armstrong und Edwin E. „Butz" Aldrin in einer kleinen Landefähre, genannt Eagle, auf dem Mond. Mit den berühmten und unvergesslichen Worten „ein kleiner Schritt für einen Menschen, doch ein großer Sprung für die Menschheit" läutete Armstrong eine neue Ara für die Menschheit ein, die damit begann, eine fremde Welt wissenschaftlich zu erforschen.

Weitere Missionen

In den nächsten drei Jahren starteten sechs weitere bemannte Apollo-Missionen zum Mond. Astronauten legten auf der Mondoberfläche insgesamt eine Strecke von über 97 Kilometern zurück, führten mehr als 60 Experimente durch und sammelten 381,7 Kilogramm an Materialien zur späteren Analyse. Im 24. Jahrhundert werden die lunaren Großstädte wegen ihrer Nähe zum planetaren Hauptquartier der Föderation auf der Erde zu wichtigen Kultur-und Handelszentren. Die beiden bekanntesten Siedlungen sind Tycho City und New Berlin. In Tycho City wohnen viele der 50 Millionen Kolonisten; bei günstigen Wetterbedingungen ist es sogar von der Erde aus zu sehen. Die Mondkolonisten halten ihre irdischen Traditionen auch in der neuen Heimat in Ehren. So ist z. B. das berühmte Mazurka-Festival fester Bestandteil des Kulturangebots von New Berlin. Bei dieser Fei-er werden Volksmusik und Volkstänze gepflegt, die aus einem Gebiet des europäischen Kontinents auf der Erde stammen, das man früher Polen nannte. Traditionelle Wurstwaren und Bier gibt es reichlich und viele Teilnehmer tragen Trachtenhosen und -hüte. Deshalb ist New Berlin ein beliebtes Ziel für Touristen. 2369 löst die New-Berlin-Kolonie falschen Alarm aus, weil sie ein vorbeifliegendes Ferengi-Handelsschiff für einen angreifenden Borg-Würfel hält.

Namenspatron

Ein weiterer berühmter Ort auf dem Mond ist der Lake Armstrong, der nach dem ersten Menschen benannt wurde, der die Oberfläche des Mondes betrat. Wie Tycho City kann man diesen künstlichen See in klaren Nächten von der Oberfläche der Erde aus sehen. In der fernen Vergangenheit hatten die Menschen viele sonderbare Vorstellungen über den großen weißen Himmelskörper, der den Nachthimmel über ihnen erleuchtete. Nur Menschen mit blühender Fantasie gingen davon aus, dass er von intelligenten Wesen bewohnt wird. Die 50 Millionen lunaren Kolonisten im 24. Jahrhundert halten dies nicht mehr für sonderlich fantastisch. Von grünem Käse und Werwölfen ist jedoch nach wie vor nichts zu sehen.

 

 

 

 

 

Copyright © 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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