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Omicron Ceti III
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Innerer Frieden
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Harte Arbeit


 

 

 
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Omicron Ceti III


Der Klasse-M Planet Omicron Ceti III scheint ideal zur Kolonisierung geeignet zu sein, aber dieses Paradies wird von Bertholdstrahlen und merkwürdigen Sporenbewehrten Pflanzen gestört.


Von oben Aus der Weite des Alls sieht der Klasse-M Planet Omicron Ceti 111 der Erde sehr ähnlich. Große grüne Landmassen werden von weiten blauen Ozeanen umgeben.

Im Jahr 2263 brechen 150 Männer, Frauen und Kinder auf eine jahrelange Reise von der Erde nach Omicron Ceti 111 auf. Angeführt von Elias Sandoval, plant die Gruppe eine landwirtschaftliche Kolonie auf dem Planeten zu errichten, von der sie hoffen, dass das Leben dort weniger kompliziert und etwas friedlicher sei als anderswo in der Föderation. Mit nur wenigen mechanischen Geräten machen sich die Kolonisten daran, eine Siedlung ohne Waffen oder motorisierte Fahrzeuge zu erbauen. Sie lehnen jedoch nicht alles von der von ihnen zurückgelassenen Kultur ab und haben Saatgut, Pflanzen und Vieh mitgebracht.

Neuer Garten Eden

Auf den ersten Blick scheint Omicron Ceti III, ein Klasse-M Planet, ein wahrhaftiger Garten Eden zu sein. Der außerordentlich fruchtbare Boden lässt alles gedeihen, was die Kolonisten anpflanzen. Ein angenehmes Klima und moderate Niederschläge über das ganze Jahr machen ihn zu einem idealen Ort für Landwirtschaft. Zur heimischen Vegetation gehören Baumgruppen und kleine Wäldchen; frisches Gras erstreckt sich in erdähnlichen saftigen Wiesen. Doch Omicron Ceti III ist ein vergiftetes Paradies. Tödliche Bertholdstrahlen überfluten den Planeten und zersetzen menschliches und tierisches Gewebe gleichermaßen. Menschen können dieser Strahlung etwa eine Woche standhalten, ehe sie sterben. Laut Föderations-Wissenschaftlern gibt es keine wirkungsvolle medizinische Behandlung dagegen. Die Strahlen töten bald die mitgebrachten Tiere, aber den Kolonisten selbst geht es blendend. Ihr Überleben liegt an dem Vorkommen von großen Blumen auf dem Planeten, für deren Sporen die Menschen ideale Wirte sind. Diese Pflanzen besitzen einen starken Überlebensinstinkt und können ihre Sporen im unmittelbaren Umfeld verbreiten.

Innerer Frieden

Die menschlichen Körper dienen den fremden Pflanzen als Wirte, aber die mikroskopisch kleinen Sporen sind mehr als einfache Parasiten. Sie absorbieren nicht nur die tödlichen Bertholdstrahlen, sie haben auch eine starke Wirkung auf das Gemüt der Kolonisten und bringen ihnen ein starkes Gefühl von innerem Frieden, Glück und Verbundenheit. Auch die Gesundheit der Kolonisten wird positiv beeinflusst – Elias Sandoval wächst sogar ein entfernter Blinddarm nach und alte Narben verschwinden. Gewalttätige Emotionen töten die Sporen, doch es gibt nur wenige solche Vorfälle auf dem friedlichen Planeten.

Fremder Einfluss

Unter dem Einfluss der Sporen nehmen die Kolonisten eine vegetarische Ernährung an und entwickeln alternative Wege, um Pflanzen ohne Insekten zu bestäuben. Die Gruppe teilt sich selbst in drei Siedlungen auf, sodass zwei überleben werden, sollte eine von einer Naturkatastrophe zerstört werden. Unter den Kolonisten erblühen viele Handwerkskünste, wie dekorative, handgemachte Töpferarbeiten; einige der Kolonisten weben Teppiche, machen Metallarbeiten und stellen bronzene Töpfe und Utensilien für ihre steinernen Feuerstellen her. Andere schnitzen Krüge und hölzerne Figuren, die Simse und Regale schmücken. Ihre Möbel sind einfach, aber sauber ausgeführt und ihre Häuser haben ausgelegte Böden, Vorhänge mit Spitze und Außenholzschmuck. Nur ihre Kleidung ist etwas eintönig - dunkelgrüne Overalls, nur die Frauen tragen farbige Blusen.

Harte Arbeit

Jedermann in der Kolonie arbeitet. Die meisten sind an der tagtäglichen landwirtschaftlichen Arbeit wie Hacken, Pflanzen, Säen und Ernten beteiligt. Die Gruppe hält einiges ihres technischen Wissens aufrecht, hat aber kaum Interesse auf anderen Gebieten. Als z. B. das Subraum-Funkgerät der Kolonie kaputtgeht, weiß niemand, wie man es repariert. Sie vertrauen darauf, dass ihre Funkstille letztlich ein Schiff der Föderation kommen lassen wird, das herausfinden soll, was passiert ist, obwohl niemand von ihnen wegen ihrer plötzlichen Isolation besonders besorgt ist. Das Eintreffen der U.S.S. Enterprise NCC-1701 im Jahr 2267 gefährdet die idyllische Existenz der Kolonisten. Ohne von den Sporen zu wissen, sich aber der Gefährdung durch die Bertholdstrahlen bewusst, befiehlt die Föderation die Evakuierung der Kolonie. Trotz Sandovals Protesten bereitet Captain James T. Kirk die Ausführung seiner Befehle vor, auch nachdem die Sporen seine Crew beeinflussen. Kirks Einsatz eines Infraschall-Transmitters, um gewalttätige Emotionen zu induzieren, tötet die Pflanzen ab und gibt so den Kolonisten die Chance, ihrem friedlichen aber leeren Leben zu entfliehen und ihren Traum auf einer anderen Welt zu realisieren. Die Versuchung, sich der Zufriedenheit hinzugeben, ist stark, aber Sandoval spricht für alle, als er sagt: „Ich denke, wir möchten uns an die Arbeit machen." 2297 ist die Kolonie auf Omicron Ceti III verlassen.

 

 

 

 

 

Copyright © 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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