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Der Mars und die Marskolonien
Mythos und Realität
Kolonisierung
Unabhängigkeit


 

 

 
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Der Mars und die Marskolonien


In der Geschichte der Menschheit galt der Mars lange als Wohnort außerirdischer Eroberer, die eines Tages ihre Nachbarn versklaven würden. Dabei War er öd und leblos, bis Terraforming-Maßnahmen im frühen 21. Jahrhundert eine Kolonisierung ermöglichten.


Lt. Mira Romaine, im Jahre 2269 Besatzungsmitglied der U.S.S. ENTERPRISE NCC-1701 stammt von der Marskolonie 3.

Mars, der vierte Planet des irdischen Sonnensystems, wird wegen seiner Oberflächenfarbe oft der „Rote Planet" genannt. Verantwortlich dafür sind große Mengen an Eisenoxyd in Gestein und Boden. Benannt ist der Mars nach dem römischen Kriegsgott, doch die, die ihn kolonisierten und dem Terraforming unterzogen, erinnern daran, dass Mars einst der Gott der Felder und Fluren war, bevor man ihn mit Ares, seinem kriegerischen Gegenstück aus der griechischen Mythologie, in Verbindung brachte. Der Orbit des Mars ist ellipsenförmig, was an den subpolaren Punkten Temperaturschwankungen von 30 Grad Celsius zwischen Aphel und Perihel bewirkt. Dies hat erheblichen Einfluss auf das Klima des Planeten, da die Temperaturen auf dem Mars insgesamt von minus 123 Grad Celsius bis 22 Grad Celsius reichen. Aus diesem Grund siedelten die Menschen vor der Zeit des Terraforming im Bereich der relativ warmen Äquatorialregionen. Der Planet besitzt höchst unterschiedliche Oberflächenformen, so zum Beispiel den Olympus Mons, den höchsten Berg im Sonnensystem, der sich 24 km in die Höhe erstreckt. Seine Basis misst im Durchmesser mehr als 500 km und ist von einer sechs Kilometer hohen Klippe umgeben. Auch Tharis, ein hoher Berg, sowie das atemberaubende Canyon-System Valles Marineris sind bemerkenswerte Anblicke. Der größte Teil der Marsoberfläche ist sehr alt und mit Kratern übersät, doch es gibt auch Täler, Bergkämme, Hügel und Ebenen deutlich jüngeren Alters . Durch seine Entfernung von der Sonne ist der Mars deutlich kühler und angenehmer als die Venus, der zweite Planet des Systems und der nächste Nachbar der Erde. Deshalb wurde der Mars zum ersten Ziel der menschlichen Raumfahrt zu anderen Planeten.

Mythos und Realität

Das erste Erdenschiff, das den Mars erreichte, war Mariner 4, das den Planeten 1965 fotografierte. Die erste Landung gelang 1976 den Sonden Viking 1 und 2. Nach einer 20-jährigen Pause landete am 4. Juli 1997die Sonde Pathfinder auf dem Mars. Vor dem Start des Weltraumprogramms auf der Erde und noch früher spielte der Mars in vielen Sciencefictiongeschichten als Heimat von „kleinen grünen Männchen", Außerirdischen, die die Erde erobern wollen, eine große Rolle. Doch die Wahrheit über den Mars war weit weniger spektakulär. Wissenschaftler entdeckten 1996 erstmals mikroskopisch kleine Beweise für frühes Leben auf dem Mars. Doch durch die große Entfernung zur wärmenden Sonne liegt der Mars am Rande der gemäßigten Zone im Sonnensystem, was für Leben auf Kohlenstoffbasis nicht sehr förderlich ist. Scheinbar entwickelte es sich nie zu komplexeren Formen als zu primitiven Mikroben. In seiner Frühgeschichte war der Mars der Erde ähnlicher. Wie auf der Erde wurde fast das gesamte Kohlendioxid aufgebraucht um kalkhaltiges Gestein zu bilden. Doch wegen fehlender Plattentektonik war der Mars nicht in der Lage das Kohlendioxid wieder in die Atmosphäre abzugeben. Dies führte zu einer anderen Zusammensetzung der Marsatmosphäre.

Kolonisierung

All das hat sich in jüngerer Zeit verändert. Seit dem frühen 22. Jahrhundert ist der Planet durch hochmoderne Terraforming-Maßnahmen zu einem für Menschen bewohnbaren Planeten der Klasse M umgestaltet worden. Die 2103 auf dem Mars gegründete Kolonie war zugleich die erste interplanetarische Basis der Menschheit. Diese Kolonie und die folgenden interplanetarischen Expeditionen wurden das Sprungbrett für die Ietztliche Ausbreitung der menschlichen Spezies über das gesamte Sonnensystem und darüber hinaus. Die ursprünglichen Marskolonien wurden bereits vor den Terraforming-Maßnahmen gegründet. Anders als spätere Besucher mussten sich die ersten Siedler mit ähnlichen Problemen auseinander setzen wie die ersten Seefahrer, die auf der Erde den Ozean überquerten um Amerika zu besiedeln. Am ehesten ließe sich die Erstbesiedlung mit dem Bau eines Basislagers in so ungastlichen Gegenden wie z. B. der Antarktis vergleichen. Sogar mit der fortgeschrittenen Technologie des 21. und des 22. Jahrhunderts war es ein harter Kampf für die Marspioniere, die raue Umwelt zu zähmen. Tragödien und Triumphe gingen Hand in Hand, während die Pioniere darum kämpften, eine neue Welt zu erschaffen. Angst und Schrecken machten sich in den Kolonien schon bald nach der Gründung breit, als 2105 ein Serienmörder in der Siedlung acht Frauen umbrachte. Die Morde hörten plötzlich auf, aber die Verbrechen blieben noch jahrhundertelang ungeklärt. Viele Jahre lang waren die Marskolonien ihrer jeweiligen Erdregierung unterstellt. Mehr als einmal wurden sie behandelt wie dumme, ungezogene Kinder, bis die Marsianer - wie sie sich mittlerweile selbst bezeichneten – schließlich den Entschluss fassten sich von der Erde unabhängig zu erklären und von nun an eine autonome Regierung zu wählen.

Unabhängigkeit

Diese Phase in der Geschichte der Marskolonien ist vergleichbar mit der Zeit, als sich die Kolonisten im Amerika des 18. Jahrhunderts von England lossagten. Allerdings wurde die Freiheit der Marskolonisten auf friedliche Weise erreicht, nicht durch einen Krieg. Der Wunsch nach Unabhängigkeit führte zur Grundsatzerklärung der Marskolonien. Dieses Dokument ist zu einem Meilenstein in der Geschichte der Persönlichkeitsrechte geworden, und zwar nicht nur im Sonnensystem, sondern in der gesamten Föderation. Es bildet die Grundlage für die Rechte Einzelner und für die Rechte ganzer Spezies auf Selbstbestimmung. Die Grundsatzerklärung war entscheidend dafür, dass auch nichtbiologische Lebensformen wie der Starfleet-Androide Data Persönlichkeitsrechte besitzen und selbst über ihr Schicksal bestimmen können. Die Marskolonien haben eine wichtige Rolle bei der Erkenntnis der Menschen gespielt, dass sie nicht nur die Sterne erreichen können, sondern dass verschiedene Gesellschaften lernen können miteinander in Frieden zu leben. Im 24. Jahrhundert ist die wichtigste Funktion des Mars die als Standort der Utopia-Planitia-Flottenwerft. Außerdem gibt es eine Reihe von Werftanlagen in der Umlaufbahn des Planeten und auf der Oberfläche. Diese Werften sind die Heimat des Raumschiffentwicklungsprojekts für die Galaxy-Klasse, aus der Schiffe wie die U.S.S. Enterprise NCC-1701-D hervorgegangen sind. Das Kriegsschiffprogramm für die experimentelle Defiant-Klasse ist ebenfalls auf dem Mars angesiedelt. Der Mars stellt auch die letzte Verteidigungslinie bei einem Angriff durch Außerirdische dar. Die Mars-Verteidigungsrandstellung wird von unbemannten Kapseln bewacht, die jedes Raumschiff aufspüren und vernichten können, noch bevor es die Erde erreicht. So werden die inneren Planeten des Sonnensystems gesichert.

 

 

 

 

 

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