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Neuseeland im 24. Jahrhundert
Wichtige
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Neuseeland im 24. Jahrhundert


Im 24. Jahrhundert ist Neuseeland ein Land voller Widersprüche. Dort befindet sich die größte Strafanstalt der Föderation auf der Erde, aber auch eine berühmte Autorenschule.


Die natürliche Schönheit der neuseeländischen Küste ist auch im 24. Jahrhundert größtenteils noch unberührt. Goldene Strände fallen sanft zum klaren blauen Meer hin ab. Die saftig grünen Wiesen und Wälder sind die Heimat von vielen wilden Tieren.

Im 24. Jahrhundert haben die Erdbewohner nach einer langen, turbulenten Zeit Frieden gefunden. Die Heimat-weit der Menschen ist ein wahres Paradies. Der Regierungssitz des Präsidenten der Vereinten Föderation der Planeten und das Hauptquartier des Starfleet Command befinden sich in Paris bzw. in San Francisco. Aber auch andere, jedoch genauso notwendige Einrichtungen mit weniger Ansehen erstrecken sich über den ganzen Planeten, um die Gesellschaft der Föderation zu sichern.

Wichtige Einrichtungen

Auf den ruhigen, unberührten Inseln Neuseelands befinden sich zwei gut bekannte Institute. Diese bieten unterschiedliche Perspektiven: eine glänzende Zukunft als professioneller Schriftsteller an der Pennington-Schule oder eine Gefängnisstrafe als ein Insasse der Föderations-Strafkolonie. Die an der Küste Neuseelands gelegene Strafkolonie ist eines der wenigen Gefängnisse, die noch von der Föderation benutzt werden. Verbrechen sind im 24. Jahrhundert selten geworden, da die Anhäufung von Reichtum und persönlichem Gewinn für die Gesellschaft im Allgemeinen nicht mehr so wichtig ist wie früher. Die saftig grüne Umgebung Neuseelands mag für ein Gefängnis nicht unbedingt passend erscheinen, aber gemäß der allgemeinen Föderationsethik sind die Methoden zur „Bestrafung" der Insassen in diesem Minimalsicherheitsgefängnis ganz anders als diejenigen in den rohen Gefängnissen vieler zeitgenössischer Kulturen, wie etwa der klingonischen Strafkolonie auf Rura Penthe oder den diversen Internierungslagern des Dominions im Gamma-Quadranten. Die Prämisse der Strafkolonie ähnelt in etwa jener des „offenen" Strafvollzugs im späten 20. Jahrhundert. Die geografische Lage des Landes mag als natürliche Begrenzung dienen, da es keinen Hinweis auf Außenmauern, Kraftfelder oder Zäune gibt, die man oft mit Straflagern assoziiert. Die Kolonie liegt in einem Waldgebiet, das an ein Sandsteingebirge grenzt. Im gesamten Gelände sind kaum Sicherheitsoffiziere zu sehen. Die Gefangenen gehen ihren Pflichten meist selbstständig ohne Betreuung von außen nach. Ihre Bewegungen werden stattdessen mittels an den Knöcheln befestigter Bänder kontrolliert. Ein Ausbruchsversuch eines Häftlings würde sehr schnell

Wiedergutmachung

Ein weiterer Hinweis auf den milden Strafvollzug im 24. Jahrhundert zeigt sich im Arbeitsdienst der Gefangenen, bei dem Bauprojekte im Mittelpunkt stehen. Statt mühsamer Handarbeit können die Insassen auf Energiewerkzeuge zurückgreifen; sie arbeiten meist in kleinen Teams. Der Fortschritt von Gefangenen wie Tom Paris, der wegen seiner Zugehörigkeit zu den Maquis-Rebellen interniert ist, wird von der Rehabilitierungs-Kommission genau beobachtet. Dieses Gremium betreibt die Einrichtung. Seine Empfehlungen können sich auf die Länge der Gefängnisstrafe auswirken. Jeder Gefangene wird regelmäßig beurteilt. Dabei ist sein Verhalten bei den Arbeitspflichten ein Hauptkriterium und kann eine Strafe verkürzen. Einflüsse von außen, wie etwa durch Captain Kathryn Janeway im Fall von Paris, können die Entlassung ebenfalls beschleunigen. Die Starfleet benützt die Neuseeland-Kolonie für ihr eigenes verurteiltes Personal, aber es werden dort auch Föderations-Bürger interniert, die zivile Gesetze übertreten haben, etwa Richard Bashir, der Vater von Chefarzt Julian Bashir von Deep Space Nine. Er gibt zu, seinen Sohn in jungen Jahren nach Adigeon Prime gebracht zu haben, um sein unterentwickeltes Kind illegal genetisch aufbessern zu lassen.

Rehabilitation

Um es seinem Sohn zu ermöglichen, bei der Starfleet zu bleiben, akzeptiert Bashir eine zweijährige Gefängnisstrafe als Sühne für seine Übertretung eines der wichtigsten Föderations-Gesetze. Er weiß um seine Bestrafung, ist sich aber auch dessen bewusst, dass die Zeit, die er absitzt, nicht so unerfreulich sein wird, wie sie hätte sein können. Da die Betonung eher auf Rehabilitation als auf Bestrafung liegt, bedeutet eine Strafkolonie im 24. Jahrhundert keineswegs die Hölle auf Erden. Die Strafkolonie auf Neuseeland ist gut bekannt, aber sie ist nicht die einzige Einrichtung, für die das Land berühmt ist. Aufgrund seiner schönen Landschaft, den weiten, goldenen Stränden und der oft atemberaubenden Schönheit seiner Natur überrascht es kaum, dass nicht nur die Strafgefangene hierher geschickt werden, sondern noch mehr Menschen freiwillig auf die Insel kommen. Die berühmte Pennington-Schule, die ihren Sitz in der Hauptstadt Wellington hat, ist eine Ausbildungsstätte, die innerhalb und außerhalb der Föderations-Grenzen einen guten Ruf genießt. Die Schule bietet Unterricht für zukünftige Berufsschriftsteller. Der Konkurrenzkampf um die Studienplätze ist entsprechend groß.

Autorenausbildung

Dem Sohn von Captain Benjamin Sisko von Deep Space Nine, Jake Sisko, wird 2371 ein Schulstipendium angeboten, als er gerade 16 ist. Jake lehnt diese Ehre ab, erhält aber trotzdem die Gelegenheit, die Entscheidung für den Schulbesuch um ein Jahr aufzuschieben. Die Kandidaten können überall im Föderations-Raum an ihren Einsendungen arbeiten und ihre Bewerbungsunterlagen über das Subraum-Kommunikationsnetz zur Bewertung an die Schule schicken. In Jakes Fall reicht eine einzige hervorragende Geschichte aus, damit er einen Studienplatz in Pennington angeboten bekommt. Im 24. Jahrhundert ist Neuseeland Teil des Paradieses, das viele Föderations-Bürger genießen und schätzen. Zugleich spiegelt es aber die Gegensätze wider, die es sogar in dieser fortschrittlichen und aufgeklärten Gemeinschaft gibt.

 

 

 

 

 

Copyright © 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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