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Historische
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Klingonen: Ethische Konflikte

Das wichtigste Prinzip der klingonischen Kriegsethik ist wohl sicherlich jenes, dass ein Klingone vor allem anderen der Ehre dienen muss, egal um Welchen Preis. Es gibt jedoch Gelegenheiten, bei denen keineswegs klar ist, worin die ehrenvollste Handlungsweise tatsachlich besteht.

Die Klingonen waren schon besonders stolz auf ihrer Sinn für Ehre und Pflichterfüllung. Doch trotz dieses unverrückbaren Kodex zeigt das Klingonische Imperium Anzeichen von Korruption und selbst seine Führungskräfte sichern ihre persönlichen Vorteile. Viele unrühmliche Taten innerhalb der klingonischen Gesellschaft wurden mit der Rechtfertigung entschuldigt, sie seien ,zum Wohle des Imperiums" gewesen. Tatsächlich dienen viele ehrlose Handlungen nur der Stärkung der Macht und des Einflusses einzelner Individuen. In der Frühzeit des Reiches, als die gewalttätige Kultur des klingonischen Volkes gesetzlos und zersplittert war, gingen Lüge und Falschaussage oft ungeahndet durch, so dass Generationen später ungemünzte Berichte über Vorkommnisse  den Status historischer Wahrheit annehmen. Ein Beispiel dafür ist die Geschichte von Kaiser Reclaw, der das Reich zur Zeit der Zweiten klingonischen Dynastie regierte Reclaw wurde zusammen mit seiner ganzen Familie von General K´Trelan ermordet. Ein Jahrzehnt später wurde eine Dritte Klingonische Dynastie von einer neuen ,kaiserlichen Familie" etabliert, die die Namen und Titel von Reclaws ehrenwertem Haus annahm, um den Betrug aufrechtzuerhalten, der Kaiser sei gar nicht gestorben. In Wirklichkeit waren sie nicht adelig, sondern gewöhnliche Leute, die die Gelegenheit   zum Aufstieg ergriffen hatten.

Historische Propaganda

Lady SirellaDiese „Tatsachen" sind unter Historikern heiß umstritten, ebenso unter Klingonen, die eine direkte Familienlinie in diese Zeit verfolgen können Lady Sirella vorn Haus von Martok nimmt eine Abstammung von Shenara, Tochter des Reclaw, für sich in Anspruch, doch dies wird von Jadzia Dax kurz vor ihrer Hochzeit 2374 angezweifelt. Dax weist darauf hin, dass Sirella in Wahrheit von Karana abstammt, einer Konkubine, die außerhalb des kaiserlichen Hofes lebte. Diese Art von Manipulation der Wahrheit endet nicht in der Vergangenheit des Reiches. Vorfälle im 24. Jahrhundert zeigen, dass die Verdrehung von Fakten noch immer ein politisches Werkzeug im Klingonischen lmperrum ist. 2366 erfährt der Starfleet-Offizier und klingonische Bürger Worf, dass sein Vater Mogh der Kollaboration mit den Romulanem beim Angriff auf den Khitomer-Außenposten 2346 beschuldigt wird. Worf und sein Bruder Kurn wurden zu Waisen, und 4000 Klingonen kamen bei diesem Massaker ums leben. Als Worf die Angelegenheit zur Bereinigung des Namens seines Vaters vor dem klingonischen Hohen Rat bringt, entdeck er, dass die Beweise gegen seinen Vater von Duras dessen Vater Ja´rod für den romularnischen Angriff verantwortlich war, gefälscht wurden. Worfs Iange Abwesenheit von der klingonischen Heimatwelt gaben Duras die Hoffnung, dass niemand seine Behauptungen anzweifeln würde. Doch Worf, der Sohn des Mogh würde sein Leben geben, um, den Namen seines Vaters reinzuwaschen, aber schließlich nimmt er seine Entehrung an, um das Leben seines Bruders Korn zu retten.

Berechtigte Rache

Worf verliert die Familienehre durch Gowron erneutSpäter übt Worf Rache an Duras, weil sein Feind seine Geliebte K'Ehleyr ermordete. 2368 zettelten seine Schwestern Lursa und B'Etor und sein unehelicher Sohn Toral einen Bürgerkrieg im Reich an. Moghs, Worfs und Kurns Ehre wierd am Ende des Konfliktes wiederhergestellt, sie wird ihnen 2372 jedoch auch ebenso schnell wieder genommen, als Worf sich gegen den Kanzler Gowron wendet. Worf lehnt die schlecht beratene klingonlsche Invasion der Cardassianischen Union ab.

Heuchelei

Bei all dem Gewicht dass das Reich Worten wie „Ptlichterfüllung" und „Verpflichtung' verleiht, wird Worf zu nicht mehr als einem Werkzeug für Gowrons politische Ambitionen. Später, 2372, versucht Gowron erfolglos Worf den Tod von 441 klingonischen Zivilisten unterzuschieben. Einzig  Worfs Hingabe en die Pflichterfüllung ermöglicht ihm letztlich den Weg zurück ins kllngonische Lager, als sein vorgesetzter Offizier General Martok ihn in, das Haus von Martok adoptiert als Mitglied seiner Familie. General Martok steht Worfs Erfahrungen mit Sympathie gegenüber, da er selbst als junger Mann darauf gehofft hatte Frontoffizier in der  klingonisehen Verteidigungsstreitmacht zu werden, doch als er sie seine Prüfungen mit besten Noten bestanden hatte, wurde er in der letzten Phase der Ausbildung von Kor, einem Offizier im Beurteilungskomitee, ausgeschlossen. Kor, dessen Familie von adeliger Abstammung ist, sah in dem jungen Martok nur den Sohn eines Bürgerlichen und verweigerte ihm einen Posten. Nur die Kriegswendungen brachten dem verbitterten Krieger eine Beförderung im Felde ein und von da an stieg Martok bis in den Rang des Generals auf und bewies seine Fähigkeit durch Mut.

Politische Gefahr

Gowron Betrachtet Martok als BedrohungIn den letzten Wochen des Dominion-Krieges im Jahr 2375 stehen sowohl Martok als auch Worf erneut den verkommenen Zuständen innerhalb des klingonischen Reiches gegenüber, als sie sich Gowrons eigensinniger Verheizung von Truppen in furchtlosen Selbstmordangrlffen, die einzig dem Zweck dienen, sich der politischen Feinde  zu entledigen, entgegenstellen. Worf  wirft Gowron unehrenhaftes Verhalten vor und fordert ihn in einem Zweikampf heraus. Wie schon zuvor nimmt Worf die Last der klingonischen Ehre auf sich, tötet schließlich den Kanzler und beendet damit seine Regentschaft. Anstatt die Position des Anführers seihst einzunehmen tritt Worf beiseite und benennt Martok als den am besten geeigneten Krieger, sich a die Überzeugungen und moralischen Vorgaben de klingonischen Ehrenkodex zu halten

 

 

 

 

 

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