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Nichtmilitärische Klingonische Unternehmungen


Das Klischee eines Klingonen beschreibt ihn als lauten Prahlhans, der nur aufs Kämpfen aus ist. Aber nicht alle Söhne und Töchter von Qo'noS gehören in diese Kategorie - es gibt auch Wissenschaftler und Dichter.

Commander Nu´DaqDen Völkern jenseits seiner Grenzen vermittelt das Klingonische Imperium das Bild einer Zivilisation, die nur für Auseinandersetzungen lebt, eine Gesellschaft aus Kriegern und Kämpfern, die ständig nach neuen Möglichkeiten suchen, sich in der Schlacht zu beweisen. Doch eine Kultur, die lediglich Krieger hervorbringt, hätte nicht so lange überleben können. Keine Zivilisation, ob sie nun kriegerisch oder friedliebend ist, kann ohne Arbeiter, Forscher, Wissenschaftler oder einen Verwaltungsapparat existieren. Im Laufe von Jahrtausenden entwickelten sich die Klingonen vom primitiven Stamm zur interstellaren Macht.
 

Die andere Seite


Das klingonische Volk hat noch eine andere Seite, die sich eher selten zeigt: Eine Vorliebe für Theater, Musik und Dichtung, Wissenschaft und sogar für kulinarischen Genüsse. Böse Spötter würden jetzt sagen, ein klingonischer Wissenschaftler sei ein Widerspruch in sich. Aber der wissenschaftlich orientierte Arm des Imperiums wächst und gedeiht. Zwar geht es bei vielen seiner Errungenschaften um die Entwicklung von taktischen Geräten und Waffen für das Militär, aber die Wissenschaftler des Imperiums setzen ihre Fähigkeiten auch im zivilen Bereich ein.
 

Wissenschaft


Seit der durch das Khitorner-Abkommen ratifizierten Allianz zwischen den Klingonen und der Föderation gab es bereits einige Fälle von fruchtbarer Zusammenarbeit in der Forschung, 2369 besucht Kurak, eine anerkannte klingonische Spezialistin für Warpfelddynamik, die U.S.S. Entspriese NCC1701-D zu einer gemeinsamen Erprobung eines neuen Metaphasenschildsystems. Es gibt während des Projekts zwar Ärger wegen eines scheinbaren Mordversuchs, doch der Schild funktioniert perfekt. Im Rahmen eines Offiziersaustauschprogramms kommt 2367 J'Dan, ein klingonischer Exobiologe, auf das Schiff. Er wird allerdings später als Spion des Romulanischen Sternenimperiums entlarvt.
 

Forschung


Neben Kampfeinsätzen übernehmen viele klingonische Raumschiffe auch wissenschaftliche Aufgaben, vergleichbar denen der Schiffe der Starfleet. Sternensystem Theta 116 wird erstmals von einer klingonischen Expedition kartografiert. Bereits 2290 startet das Imperium Forschungsmissionen in den Tiefenraum mit Schiffen wie der I.K.S. T´Ong. Die Crews befinden sich dabei im Kälteschlaf. 2369 gehört die I.K.S. Maht-H´a unter dem Kommando von Captain Nu'Daq zu einer Gruppe von Schiffen - darunter auch die Enterprise die eine vier Milliarden Jahre alte genetische Nachricht erforschen, die von einer fremden Spezies zurückgelassen wurde. Vor der Unterzeichnung des Khitomer-Abkommens war von den Klingonen außer ihrem Kampfgeist nur wenig bekannt. Erst dieses historische Dokument ebnete den Weg für ein besseres Verständnis und Handelsbeziehungen zwischen Föderation und dem Imperium.
 

Kulturaustausch


Innerhalb nur einer Generation haben sich Nichtklingonen an den Geschmack von Pipiusklaue, Rokeg-Blutpastete und Targherz gewöhnt. In multikulturellen Kolonien und auf Raumstationen wie etwa Deep Space Nine im bajoranischen Sektor sind klingonische Restaurants und Lebensmittelstände ein alltäglicher Anblick. Viele Replikatoren verfügen über Programme für diese Gerichte sowie für den beliebten raktajino. Wie an die meisten Dinge in seiner Kultur geht der Klingone an das Kochen mit großer Leidenschaft heran. Diese Dynamik zeigen auch seine anderen großen Beiträge zur galaktischen Kultur: das Gedicht und die klingonische Oper. Ähnlich den Haiku-Gedichten der uralten japanischen Kultur der Erde werden die Gedichte von Kriegern verfasst, die wichtige Ereignisse in ihrem Leben und die Geschichte des Imperiums feiern wollen. Die bedeutendsten Schriftsteller, die Qo'noS hervorgebracht hat, haben nicht nur Erzählungen, sondern auch heroische Lieder geschrieben, die manchmal die Basis für eine Oper bilden. Verdienten Autoren wird der Ttel eines BasaiMeisters verliehen. Zu ihnen gehören K'Ratak, dessen Erzählung „Der Feuertraum" viele als das größte Werk der kiingonischen Literatur ansehen, und G'Trok, Autor von „Der Sturz von Kang" ein Werk, das mit den homerischen Epen der Erde konkurriert. Die klingonische Oper ist ein beliebtes Thema an den Schulen der Föderation geworden. Die Lieder von Keedera und die Vorstellungen des Tenors Barak-Kadan sind Teil des Lehrplans, ebenso die legendären Geschichten über klingonische Helden wie Kahless und Lukara" oder Aktuh und Melota".
 

Kahless, die Inspiration


Klingonen im Kloster auf BorethDie Geschichten über Kahless, den ersten klingonischen Imperator und geistigen Führer, demonstrieren den starken Glauben der Klingonen, Alle Kinder lernen die Parabeln über Kahless und viele seiner Taten werden in Theaterstücken nachgespielt, beispielsweise bei der Kot'Baval Zeremonie. Hier feiert man symbolisch Kahless' Sieg über den Tyrannen Molor und die Befreiung des klingonischen Volkes von ewiger Unterdrückung. Fabeln wie „Der Sturm auf Quin'Iat" und das Schmieden des Bat'Ieth im Kri´stak-Vulkan werden erzählt, außerdem „Die Geschichte des Versprechens". Letztere ist einer der wichtigsten Mythen: Er erzählt von Kahless' Versprechen seiner Wiederauferstehung und seiner Rückkehr zu seinem Volk in der Stunde der Not. Den Worten dieses Mythos folgend, errichtete man ein Kloster auf Boret jener Welt, auf die Kahless gemäß der Prophezeiung zurückkehren wird. 2369 versuchen Koroth und Torin, zwei Priester von Boreth, Kahless ins Leben zurückzurufen, indem sie einen Klon von ihm erschaffen. Ihre Tat erschüttert jedoch den Glauben der Klingonen nicht, im Gegenteil, er wird sogar gestärkt. Gerad' in dieser Hinsicht ist die klingonische Kultur eben sehr viel vielschichtiger, als! man vermuten möchte.

 

 

 

 

 

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