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Klingonische Grenzexpansionen

Ein neuer Versuch
Verbündete Spione


 

 

 
   STAR TREK Galaxis Klingonen
 

Klingonische Grenzexpansionen


Dass Klingonen Konflikte gerne mit Kampf und Gewalt lösen ist bekannt, doch im 23. Jahrhundert müssen sie zu etwas subtileren Taktiken greifen, um die Grenzen ihres blühenden Imperiums auszudehnen.

Während des größten Teils des 23. Jahrhunderts wird die Erforschung des Weltraums für das Klingonische Imperium durch die Versuche des Kriegervolks angetrieben, andere Planeten zu unterwerfen. Meist wollen die Klingonen fremde Ressourcen ausbeuten, ohne dafür angemessene Gegenleistungen anzubieten. Dies machen sie oft mit primitiven Planeten, die sie dazu zwingen, sich dem Willen der neuen klingonischen Herrscher zu beugen. Vor den 60er-Jahren des 23. Jahrhunderts dehnten die Klingonen ihr Reich mit brutalen Methoden aus; oft indem sie einen Planeten besetzten und dann die örtlichen Führer als Geiseln nahmen. Sie verhängten eine Zensur und verboten Versammlungen; jede Übertretung ihrer Verordnungen bestraften sie mit dem Tod. Gab es Widerstand, darin töteten die Klingonen ihre Geiseln, bis die Bewohner nicht länger rebellieren konnten. Oft wurde gefoltert, beispielsweise mit Geräten wie dem Geistforscher. Am Ende wurden die Bewohner in Sklavenlagern zusammengetrieben, wo sie den Rest ihres Lebens Zwangsarbeit verrichteten. Kein Wunder, dass sich die Vereinte Föderation der Planeten den brutalen Praktiken entgegenstellte; ihre Entschlossenheit, unschuldige und wehrlose Völker wie die Organianer vor der klingonischen Unterdrückung zu schützen, führte die Galaxis an den Rand eines Krieges.
 

Ein neuer Versuch


2267 versuchen Klingonen den Anspruch auf Sherman Planeten zu bekommenDer organianische Friedensvertrag, der beiden Völkern 2266 aufgezwungen wird, bringt die Klingonen dazu, ihre Methoden zu überdenken. Die Bedingungen des Vertrags besagen, dass ein Planet, dessen Besitz umstritten ist, jener Macht überlassen wird, die ihn am besten entwickeln kann. Ist eine Welt bewohnt, müssen die Klingonen mit den Einheimischen verhandeln; hat diese kein Interesse, wie die Halkaner, muss sie in Ruhe gelassen werden. Da sie sich nicht länger auf pure Gewalt verlassen können, wählen die Klingonen Täuschungsmanöver, um ihrem Imperium neue Planeten einzuverleiben. Die von ihnen ab jetzt eingesetzten Methoden sind subtiler; ihre Opfer bemerken oft gar nicht, wie sehr sie ausgebeutet werden. Ein gutes Beispiel dafür sind die klingonischen Bemühungen, die umstrittene Welt Shermans Planeten für sich zu gewinnen, einen strategisch wichtigen Standort in der Nähe der Grenze zwischen den Territorien der beiden Großmächte. Das Äußere des klingonischen Agenten Arne Darvin wird chirurgisch verändert, so dass er wie ein Mensch aussieht. Er verbringt genug Zeit als Agent in der Föderation, um die Abteilung für landwirtschaftliche Angelegenheiten zu unterwandern und Assistent des Untersekretärs zu werden. Auf der Raumstation K-7vergiftet Darvin eine Ladung Quadrotritikal, Die Föderation will das Getreide zur Unterstützung von Shermans Planeten liefern; wenn sie das nicht kann, dürfen die Klingonen einspringen und beweisen, dass sie die Aufgabe besser meistern. Glücklicherweise werden Darvins Pläne durch eine zufällige TribblePlage an Bord der Station durchkreuzt. Anders gehen die Klingonen beim Angriff auf Capella IV im Jahre 2267 vor. Kras wird unter dem Vorwand auf den Planeten geschickt, die Capellaner zum Handel mit den Klingonen zu ermutigen. Neben dem Herrscher Teer Akaar verhandelt er auch mit Maab, einem mächtigen Capellaner und Gegner von Akaar. Kras' Einflüsterungen bringen Maab dazu, gegen Akaar zu revoltieren, um selbst Teer zu werden; damit wäre die Föderation als Geschäftspartner aus dem Rennen. Gleichzeitig lockt ein klingonisches Schiff die U.S.S. Entspriese NCC-1701 mithilfe von gefälschten Notrufen von dem Planeten fort. Auf Tyrees Planeten versuchen die Klingonen eine anderen Taktik. Sie verteilen hochmoderne Waffen an die Stadtleute, eine der beiden Parteien des Planeten, und ermutigen sie die Hügelleute zu unterwerfen. Deng Führer der Stadtleute wird gesagt, er werde den Planeten bald als Gouverneur einer klingonischen Welt regieren; sie haben dann einen Marionettenherrscher und können behaupten die Bewohner hätten sich freiwillig angeschlossen.
 

Verbündete Spione


Klingonen liefern Waffen auf TyreesDie Klingonen setzen auch Mithelfer aus anderen Völkern ein, um ihre Ziele zu erreichen. Der Elasianer Kryton wird überredet auf der Enterprise eine Bombe zu legen, als diese die elasianische Dohlman nach Troyius bringt, wo ihre Heirat reit dem Führer des Planeten helfen soll den beiden Völkern Frieden zu bringen. Das Ziel ist primär die Ermordung der Dohlman; damit würde ein ernster diplomatischer Vorfall geschaffen, der alle Hoffnung auf einen Beitritt der Planeten in die Föderation zerstören würde. So wäre es für die Klingonen ein Leichtes, das Vorkommen von Dilithium-Kristallen auf Elas auszubeuten. Zur Zeit des organianischen Friedensvertrags müssen die Klingonen sich auf Intrigen verlegen, um einen harmlosen Eindruck zu erwecken. Aber schon bald genießen sie es, ihren Verstand statt ihrer Kampf kraft mit der Föderation zu messen. So findet das Imperium das, was im Grund jeder Klingone sucht: eine neue Herausforderung.

 

 

 

 

 

Copyright 2003-2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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