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Klingonische Rituale

Kahless zu Ehren
Orden des Bar'leth
Abrupte Scheidung
Ritueller Selbstmord


 

 

 
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Klingonische Rituale

 

Von frühester Kindheit an bis zum Tag ihres ehrenvollen Todes werden klingonische Krieger ständig an das Blut; den Schmerz und die Opfer erinnert, die mit dem Ruhm des Kampfes und Sieges einhergehen.

Kahless der UnvergesslicheMehr als ein Jahrtausend lang hat das klingonische Volk nach einem strengen Kriegerkodex gelebt. Die Rituale der modernen Klingonen reichen 1500 Jahre zurück bis in die Zeit Kahless' des Unvergesslichen. Er begründete das Klingonische Imperium, indem er den Tyrannen Molor mit einem Schwert tötete, das er aus einer Locke seines eigenen Haars in der Lava des Vulkans Kris´tak geschmiedet hatte. Kahless nannte die Waffe bat'leth oder „Schwert der Ehre". Damit bekämpfte er ganze Armeen, häutete die Schlange von Xol Tand erschlug den Wächter der klingonischen Unterwelt Gre'thor. Der Großteil klingonischer Mythologie und Folklore geht auf Kahless und seine Ideale von klingonischer Ehre zurück.
 

Kahless zu Ehren


Der Lägendäre Kampf von Kahless und Molor wird nachgespieltKahless ist allgegenwärtig: Zu ihm wird vor dem Kampf gebetet, Geistliche studieren seine Lehren, in durch Schmerz herbeigeführten Halluzinationen ruft man ihn an, auf Festen wird er geehrt. Am alljährlichen klingonische Tag der Ehre vergleichen Krieger ihre Leistungen des vergangenen Jahres mit denen von Kahless. Eine weitere Tradition ist die Kot'bavalZeremonie, ein Fest, bei dem an Kahless' Sieg über Molor erinnert wird. Männliche Klingonen treten Kahless' Nachfolge so früh wie möglich an. Sobald ein Junge das Schwert tragen kann, gilt er als Mann. Danach beginnt die Vorbereitung auf den Ersten Aufstiegsritus. Das Ritual kann schon mit acht Jahren beginnen, muss aber im Alter von 13 Jahren abgeschlossen sein. Der Zweite Aufstiegsritus wird üblicherweise mit 15 Jahren durchgeführt und stellt den Mut und die Hingabe eines Kriegers auf die Probe. Unter den Augen seiner Familie steht der junge Mann vor einem Klingonen-Spalier. Nachdem er verkündet hat: „Heute bin ich ein Krieger. Ich muss auch mein Herz offenbaren. Ich reise auf dem Fluss des Blutes tritt der Kandidat den Spießrutenlauf an, bei ziem er mit Schmerzstöcken traktiert wird. Dabei muss er Aussprüche rezitieren, die seinen Mut und seine Ehre zeigen. Nach der Vollendung des Zweiten Ritus wird der junge Mann als klingonischer Krieger angesehen.
 

Orden des Bar'leth


Die besten klingonischen Krieger werden in den Orden des Bat'leth berufen. Diese Truppe gilt als die Elite des Imperiums. Ihre Mitglieder werden aus einer Liste von Kandidaten ausgewählt. Vor dem Aufnahmeritual versammeln sie sich in der großen Halle der Krieger auf dem Planetoiden Ty'Gokor. Bei der Initiationszeremonie wird viel gegessen und getrunken; dennoch muss der Krieger wach bleiben und am nächsten Morgen noch einen klaren Blick haben. Dann nämlich trifft der Kanzler des Imperiums ein, um den Kandidaten ihre Auszeichnung zu verleihen. Selbst in der Liebe sind die Klingonen zuallererst Krieger. Die berühmteste Romanze der klingonischen Geschichte ist Kahless' Werben um Lukara. Nachdem die beiden einen Angriff von 500 Kriegern in Qam-Chee abgewehrt hatten, stimmte Lukara der Heirat mit Kahless zu. Das moderne Liebeswerben beginnt damit, dass einer der Partner Kampfhaltung einnimmt und knurrt. Wenn das Angebot akzeptabel ist, knurrt der andere zurück und die beiden schlafen miteinander. Das Ritual geht weiter, indem sich beide gegenseitig am Hals fassen und die Worte „mein Blut" und „unser Blut" sprechen. Oft folgen dann Bisse, die aber nicht unbedingt erforderlich sind. Das klingonische Hochzeitsritual kann einfach aus einer kurzen Erklärung, dem klingonischen Schwur, bestehen. Er endet mit dem Gelöbnis: „Ich bin ein Klingone." Auf Wunsch kann eine ausführlichere Zeremonie abgehalten werden. Vor der Heirat müssen sich beide Prüfungen unterziehen, allerdings von unterschiedlicher Art. Der Bräutigam begibt sich auf den Weg der Klarheit Kal'Hyah, ein viertägiges Ritual, an dem seine engsten Freunde und männlichen Familienmitglieder teilnehmen. Es besteht aus sechs Prüfungen - Enthaltsamkeit, Blut, Schmerz, Opfer, Qual und Tod. Die Braut wird von ihrer zukünftigen Schwiegermutter auf ihre Hingabe sowie ihre körperliche und geistige Disziplin geprüft.
 

Abrupte Scheidung


Die klingonische Scheidung ist dagegen kurz und prägnant. Ein Partner schlägt den anderen, spuckt aus und erklärt: „Unsere Ehe ist beendet."
Ein echter Klingone fürchtet den Tod nicht. Krieger, die ehrenhaft sterben, gelangen zu Kahless ins Kor, das klingonische Jenseits. Das klingonische Todesritual erlaubt es einern Krieger, dem Tod ehrenvoll und mit geöffneten Augen zu begegnen. Bei diesem Ritual muss ein Klingone, der einen sterbenden Kameraden findet, dessen Augen öffnen und tief hineihblicken. Darin stoßen die Anwesenden
Todesgeheul aus und warnen so die Toten, dass ein Krieger auf dem Weg ist.
 

Ritueller Selbstmord


Ein weiteres Todesritual ist das Mauk-to'Vor, eine rituelle Tötung, die einem entehrten Krieger die Ehre zurückgibt. Es beginnt mit dem Entzünden von adanjiWeihrauch; der entehrte Klingone schwört seine Ehre im nächsten Leben zurückzugewinnen und wird dann von einem Kameraden mit einern mevak-Dolch getötet. Man kann der Toten auch beim R'uustai-Ritual gedenken. Dabei werden zwei Individuen als Brüder vereint; so wird an ein kürzlich verstorbenes Familienmitgiied erinnert. Klingonen akzeptieren selten ein Abweichen von der Tradition. Außenstehenden mag dies arrogant erscheinen, aber der Stolz der Krieger auf ihre Rituale macht sie zu wertvollen Verbündeten und zu Furcht einflößenden Gegnern.

 

 

 

 

 

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