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Vulkanische Selbstverteidigung
Vulkanischer Nervengriff
Gnädiger Tod
Ahn-woon

 

 

 
   STAR TREK Galaxis Vulkanier
 

 

Vulkanische Selbstverteidigung

Vulkanier setzen eine Reihe von Kampftechniken ein. Sie bevorzugen Nervengriffe, die ihre Gegner bewusstlos machen, ohne sie zu verletzen, aber sie sind auch gewandt im Umgang mit einigen tödlichen Waffen.


Der berühmte vulkanische Nervengriff wird an der Stelle angesetzt, wo sich Nacken und Schulter verbinden. Der Griff ist eine besonders effektive Kampftechnik, die fast alle humanoiden Spezies umgehend bewusstlos machen kann.

Obwohl Vulkan seit über 2000 Jahren eine Periode des Friedens erlebt, sind viele Vulkanier fähige Krieger. Der Planet unterhält noch das vulkanische Institut für Verteidigungskunst, eine Zweikampf-Trainingseinrichtung. Nur selten wendet ein Vulkanier Gewalt an: Suraks Lehren verlangen die friedliche Problemlösung, selbst wenn dies den Tod bedeutet. Ihr Kampfgeschick ist ein Überbleibsel aus der Vergangenheit. Es stellt jedoch auch eine körperliche Entsprechung zu ihren strengen geistigen Exerzitien dar. Vulkanier sind zwar erheblich stärker als viele andere Humanoide, einschließlich der Menschen, doch sie setzen lieber verschiedene Nervengriffe und ihr Wissen über Druckpunkte ein als rohe Gewalt.

Vulkanischer Nervengriff

 


Nur wenige Angehörige nicht-vulkanischer Spezies haben gelernt den vulkanischen Nervengriff einzusetzen. Spock versucht erfolglos ihn Kirk beizubringen. Nut der Androide Data scheint in der Lage zu sein den Griff korrekt anzuwenden.

Die vermutlich bekannteste vulkanische Technik ist ein Nervengriff, der am Nacken ansetzt. Durch vorsichtig angewandten Druck mit den Fingerspitzen in einem Bereich zwischen Schulter und Nackenansatz können Vulkanier einen Gegner nahezu sofort bewusstlos machen. Der Nervengriff wirkt bei fast allen humanoiden Spezies. Er kann den Traoezius-Nervenstrang vorübergehend schädigen, aber keinen bleibenden Schmerz verursachen. Nur wenige NichtVulkanier beherrschen den Nervengriff. Das liegt vielleicht daran, dass die Vulkanier über eine außergewöhnlich gute motorische Kontrolle verfügen. Als Spocks Katra auf Dr. McCoy übertragen wird, ist McCoy nicht in der Lage, den Nervengriff anzuwenden, doch dem Androiden Lt. Commander Data, der den Druck über seine Finger-spitzen präzise kontrollieren kann, gelingt die Technik. Vulkanier wie der Botschafter Sarek kennen sich auch sehr gut mit anderen Kampftechniken aus. Bei einer Auseinandersetzung an Bord der U.S.S. Enterprise NCC-1701 kann Sarek den Angriff des tellaritischen Botschafters Gav einfach durch das Heben seiner Arme abwehren. Sarek legt dar, dass es, falls es dafür einen logischen Grund gäbe, ihm durchaus möglich ist, mit bloßen Händen zu töten.

Gnädiger Tod

 


Das Ahn-woon ist ein Stoffstreifen, der an beiden Enden beschwert ist. Es kann eingesetzt werden um die Beine des Gegners zu attackieren und diesen zu Boden zu werfen. Beim Nahkampf kann es doppelt zusammengefaltet dazu benutzt werden, den Gegner zu erdrosseln.

Wie sein Sohn Spock beherrscht Sarek das Talshaya, eine alte vulkanische Hinrichtungstechnik. Das Opfer wird getötet, indem Druck gegen seinen Hals ausgeübt wird, bis er bricht, was den sofortigen Tod zur Folge hat. Andere Völker haben nur begrenzte Kenntnisse über vulkanische Verteidigungstechniken, selbst die Romulaner kennen nicht die gesamte Bandbreite der Bewegungen und Griffe. Im Jahr 2268 nutzt Spock dies aus, indem er vorgibt den nicht existierenden vulkanischen Todesgriff bei Captain Kirk auf einem romulanischen Raumschiff anzuwenden Sein Täuschrrngsnmanöver ermöglicht es Kirk, unentdeckt eine romulanische Tarnvorrichtung zu stehlen. Moderne Vulkanier sind nicht nur im unbewaffneten Kampf geschult. Die alten Vulkanier verwendeten eine Waffe, die dem Bumerang ähnelt. Einst entwickelten sie auch den Langbogen. Den Vulkaniern ist es nicht vollständig gelungen ihre gewalttätigen Neigungen zu unterdrücken. Wenn das Pon farr nicht gelöst wird, leiden vulkanische Männer am Plak tow oder Blutfieber. Bei Protesten während der Koon-ut-kalif-fee-Hochzeitszeremonie setzen Vulkanier noch immer rituelle Waffen ein, falls es zu einer Herausforderung kommt. Bei der berühmten Kalif-fee-Herausforderung beginnt der Kampf mit der Lirpa, einem Stab, der etwas länger als ein Meter ist. Ein Ende der Lirpa ist mit einer rasiermesserscharfen Klinge in Form eines Spatenblatts versehen, das andere Ende ist mit einer Hantel beschwert. Da die Kombattanten sich während der Herausforderung normalerweise im Plak tow befinden, zeigen sie nur selten ausgefeilte Kampftechniken, doch die Lirpa kann sehr vielseitig eingesetzt werden.

Ahn-woon

 


An einem Ende der Lirpa ist eine gekrümmte Klinge angebracht. Dadurch kann die Waffe wie eine Axt oder ein Spieß verwendet werden. Im Kampf wird die Lirpa mit beiden Händen gehalten. Die Klinge ist sehr scharf.

Die nächste traditionelle Waffe, die beim Kal-if-fee eingesetzt wird, ist das Ahn-woon. Dieses besteht aus einem langen weißen Stoffstreifen, der an jedem Ende beschwert ist. Es kann wie eine Peitsche eingesetzt werden und wird oft dazu verwendet auf die Beine zu zielen um einen Gegner zu Boden zu reißen. Doppelt gefaltet kann es dazu benutzt werden den Gegner zu erdrosseln. Trotz ihres beeindruckenden Kampfgeschicks kämpfen die meisten Vulkanier nur sehr selten. Sie sind davon überzeugt, dass der Pazifismus letzten Endes die beste Methode der Selbstverteidigung ist, und verhindert, dass Meinungsverschiedenheiten in Gewalt ausarten.

 

 

 

 

 

Copyright 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


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