Home
Sitemap
  Vulkanier

 

Vulkanische Disziplin
Die Grundlage der Logik
Streben nach Logik
Emotionen

 

 

 
   » STAR TREK Galaxis » Vulkanier
 

 

Vulkanische Disziplin

Für das vulkanische Volk ist s'at die geistige Disziplin, die es ihm erlaubt, Emotionen zu kontrollieren. Das Erreichen dieses Lebensziels erfordert Einsamkeit und Meditation.


Selbst vulkanische Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel das Kalto erfordern Disziplin. Das Spiel, das an Schach erinnert, ist so schwierig, dass nur wenige Nicht-Vulkanier es jemals gelernt haben.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Vulkanier keine Gefühle kennen - genau das Gegenteil ist wahr. Vulkanier besitzen nicht nur Gefühle, sondern sie verfügen sogar über die stärksten Emotionen, die je bei einer Spezies beobachtet wurden. Diese Emotionen werden durch ein hohes Maß an geistiger Disziplin beherrscht.

Die Grundlage der Logik

Vor vielen Jahrtausenden waren die Vulkanier ein barbarisches Volk, das an seinen Zwistigkeiten fast zerbrach. Aber vor etwa 2000 Jahren führte der vulkanische Philosoph Surak, der Vater der vulkanischen Zivilisation, sein Volk auf den Pfad zu Logik und Frieden. Surak predigte, strikt befolgte Disziplin sei die Antwort auf die Emotionen des vulkanischen Volks. Die Vulkanier nahmen Suraks Lehren an und machten Disziplin und Logik zu den Grundpfeilern ihrer Gesellschaft. Ohne diese Disziplin wären die Vulkanier zweifellos eine wilde, kriegerische . Spezies, so wie ihre romulanischen Verwandten. Von Kindheit an wird Vulkaniern das Unterdrücken von Emotionen, s'at, gelehrt. Bei diesem Vorgang wird ein emotionaler Komplex erkannt und logisch zerlegt. Mittels Meditation wird dieser dann unterdrückt. Die Vulkanier analysierten ihre Emotionen und gaben jedem emotionalen Zustand einen Namen. Sie glauben, dass sie jedes Gefühl als stereotype Reaktion erkennen und damit deren Macht überwinden können. Der Prozess ist der vulkanischen Gesellschaft so in Fleisch und Blut übergegangen, dass Vulkanier zwar Emotionen identifizieren können, dass aber nur wenige zugeben diese auch erfahren zu haben. Vulkanier richten ihre Wohnungen meist auf die Meditation aus — künstliche Beleuchtung wird gedämpft gehalten, Kerzen sorgen für schwaches Licht. Während der Meditation bevorzugen Vulkanier die Einsamkeit. Sie schließen ihre Augen, halten ihre Hände so zusammen, dass sich die Fingerspitzen berühren, und lenken ihre Energie durch ihre Finger. Das höchste Ziel vulkanischer Disziplin und Logik ist das Kolinahr, die Reinigung von allen Emotionen. Diese Stufe der Disziplin ist nicht leicht zu erreichen – es gehen Jahre gründlichen Studiums und intensiver Meditation voraus.

Streben nach Logik

 

Vulkanier können sich in eine Trance versetzen um die Heilung zu begünstigen. Dabei richten sie ihre Energie auf ihre Verletzungen aus, wobei ein Begleiter ihnen oft Schmerzen zufügen muss, damit sie wieder erwachen.

Sogar vulkanische Freizeitaktivitäten sind eine Form mentaler Disziplin. Beim Spiel Kalto werden Stäbchen in eine Struktur eingefügt. Ziel ist es, Ordnung ins Chaos zu bringen. Geistige Disziplin ermöglicht es den Vulkaniern, mehr als nur ihre rasenden Emotionen zu kontrollieren. Sie erlaubt es ihnen auch Schmerz zu ertragen. Es hat sich gezeigt, dass Vulkanier, die große Schmerzen erfahren, nach wie vor aktiv sein können, da sie ihren Verstand nutzen können um sie zu unterdrücken. 2267 wird Spock von denevanischen Neuralparasiten angegriffen. Trotz starker Schmerzen bietet er den Parasiten die Stirn. Spock kann seine vulkanischen Geisteskräfte und seine Disziplin einsetzen um den Schmerz zu besiegen und den Dienst wieder aufzunehmen. Wenn Vulkanier schwer verletzt sind, können sie in eine „Schmerztrance" fallen. Das ist eine Art selbst ausgelöste Hypnose, die es ihnen erlaubt, alle Kraft, das Blut und die Antikörper auf die verletzten Organe auszurichten. Ein verletzter Vulkanier muss sich hierzu völlig auf die Wunde konzentrieren und alles andere ignorieren. Die Wiedererlangung des Bewusstseins kann problematisch sein. Es ist für einen Begleiter üblich, den verletzten Vulkanier kräftig zu schlagen. Der Schmerz hilft dem Vulkanier sich zu konzentrieren. Die Vulkanier verfügen über begrenzte telepathische Fähigkeiten, die sie durch Disziplinübungen zu nutzen gelernt haben. Ein geübter Vulkanier kann mit anderen eine Gedankenverschmelzung eingehen.

Emotionen

 

Das Pon farr kann tödlich enden, wenn ein Vulkanier sich nicht paaren kann. Bei ausreichender Disziplin ist ein Uberleben aber möglich. Der betroffene Vulkanier zieht sich zurück und meditiert um eine psychologische Lösung zu finden.

Trotz ihrer Logik und Disziplin können Vulkanier nicht immer die totale Kontrolle aufrechterhalten. Während der Paarungszeit treten sie in das Pon farr ein und werden von Wahn sinn, dem Plak-tow oder „Blutfieber", erfasst, wenn sie sich nicht paaren können. In dieser Phase werden die vulkanische Disziplin und Logik durch den Wunsch ersetzt zum Heimatplaneten zurückzukehren und sich eine Partnerir zu nehmen. Bei den meisten Vulkaniern kommt es alle sieben Jahre zu dieser sehr intimen Ereignis. In ganz seltenen Fällen kann ein Vulkanier Pon farr und Plak-tow durch sehr ir tensive, einsame Meditation überstehen. Auf diese Weise kann er die chemische Unausgewogenheit, die mit dem Pon farr einhergeht, korrigieren.    Altere Vulkanier können am Bendii-Syndrom erkranken. Diese seltene Krankheit befällt nur Vulkanier, die über 200 Jahre alt sind, und wird von einem allmählichen Verlust der emotionalen Kontrolle begleitet. Opfer des Bendii-Syndroms zeigen oft Gefühlsausbrüche. Ein gefährlicher Nebeneffekt dieser Krankheit besteht darin, dass der Verlust der emotionalen Kontrolle

 

 

 

 

 

Copyright © 2003 - 2004 by Kevin Reymann und Alexander Weigelt


Fatal error: Call to a member function ad() on a non-object in /www/htdocs/stf/stgalaxis/vulkanier/08-05.html on line 262